Samstag, 30. November 2013

"Man sollte in erster Linie Spaß haben"

Gelsenkirchen - Max Meyer (Foto: gkr) ist einer der Aufsteiger der Saison, rutschte nach einigen Personalnöten in den Profikader des FC Schalke. Mittlerweile ist der 18-jährige Offensivallrounder beim Traditionsvereins aus dem Ruhrpott zum Stammspieler aufgestiegen. Thomas Schlichte hat mit dem Shootingstar gesprochen.


Max, Sie sind 18 Jahre jung und spielen in der Champions League. Wie fühlt sich das an?

Max Meyer: Es fühlt sich gut an. Wenn man in so jungen Jahren schon in der Champions League spielt, ist es schon etwas ganz Besonderes.

Sie werden von Experten mit Götze, Draxler, Reus & Co verglichen. Wissen Sie eigentlich, dass diese Spieler alle bereits beim MTU-Cup gespielt haben?

Meyer: Von Julian (Draxler, Anm. d. Red.) weiß ich das. Er ist damals, wenn ich richtig informiert bin, genau wie ich bester Spieler des Turniers geworden.

Richtig! Sie waren 2009 bester Spieler des MTU-Hallencups. Erinnern Sie sich noch daran?

Meyer: Natürlich erinnere ich mich noch daran. Es war für mich ein ganz besonderes Hallenturnier, das mit dem Turniersieg und der persönlichen Ehrung gekrönt wurde.

Was war Ihr schönster Moment beim Turnier in Friedrichshafen am Bodensee?

Meyer: Wir haben im Finale 2:1 gegen Sparta Prag gewonnen. Das war definitiv mein schönster Moment.

Wie wichtig sind solche Wettbewerbe aus Ihrer Sicht für die persönliche Entwicklung?

Meyer: In der Jugendzeit sind solche Turniere sehr wichtig für die Spieler. Vor allem von Turnieren, bei denen man sich mit anderen jungen und talentierten Spielern messen kann, profitieren alle.

Können Sie schon glauben, dass Sie bei den Profis im Kader stehen und regelmäßig spielen?

Meyer: Auch wenn ich es immer noch nicht richtig realisiert habe, lebe ich jeden Tag dafür.

Welchen Rat erteilen Sie dem teilnehmenden Nachwuchs beim MTU-Cup?

Meyer: Man sollte in erster Linie Spaß haben und immer sein Bestes geben. So kann man jedes Spiel und auch den Pokal gewinnen.

Sie sind im Mittelfeld flexibel einsetzbar. Haben Sie dennoch eine Lieblingsposition?

Meyer: Am liebsten spiele ich direkt hinter dem Stürmer im zentral-offensiven Mittelfeld. Aber natürlich spiele ich auch gerne außen und bediene meine Mitspieler.

Sie haben die legendäre "Nummer 7" von Raul auf dem Rücken. Was bedeutet das für Sie?

Meyer: Ich bin natürlich sehr stolz darauf, die legendäre "7" auf dem Rücken zu tragen.

Hatten Sie mal Poster von Fußballern an der Wand. Wer war damals Ihr größtes Idol?

Meyer: Ich hatte zwar keine Poster an der Wand, aber wenn ich eins aufgehängt hätte, wäre es von Lionel Messi gewesen.

Und welche Schlagzeile würden Sie denn gerne am Saisonende über sich lesen?

Meyer: Ich brauche keine Schlagzeile über mich selbst lesen – mir reicht die Überschrift: „Schalke erreicht zum dritten Mal in Folge die Champions League“.

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