Freitag, 6. Juli 2012

Eine junge hübsche Frau, die klare Ziele hat

Friedrichshafen - Gesang, Boxen, Tanzen, Theatergeschichte, Sprache, Fechten, Texte lernen. Das sind die Dinge, mit denen sich Pauline Afaja derzeitig beschäftigt. Die Häflerin hat es inzwischen nach Hamburg verschlagen, sie studiert dort Schauspiel. 


Vor zwei Jahren wurde die 21-Jährige „entdeckt”, als sie beim Casting in der ZDF-Show „Wetten, dass..?” von Heidi Klum und Thomas Gottschalk ausgewählt wurde. Ausgewählt, um bei „Germany’s Next Topmodel” auf Pro 7 mitzumachen. Dort schaffte es die Abiturientin (Foto: Thomas Schlichte) unter die letzten Zehn, wurde zusammen mit ihrer damaligen Konkurrentin und heutigen Freundin Leila aus Stuttgart als Sechste aus der Show gewählt. 

„Eine Zeit, die ich niemals vergessen werde”, sagt die junge Frau, lächelt dabei verschmitzt und rückt sich ihre Haare zurecht. Leila ist derzeit im Musikvideo von „Easy” des Hip Hop-Künstlers „Cro” zu sehen. Etwas, das sich Pauline Afaja auch vorstellen könnte? „Hm, vielleicht – warum nicht. Da ist was in Planung”, grinst sie vor sich hin und schaut danach wieder hinaus auf „ihren” See. 

Seit vier Monaten lebt Pauline an der Elbe, tauschte die Binnenalster gegen die Häfler Uferpromenade ein. „Klar, in Hamburg ist es auch schön, überall was los, alles viel größer. Aber schau’ Dir das mal an”, entgegnet sie mir und zeigt in Richtung der Segelboote auf dem blauen Wasser vor grünen sich auftürmenden Bergen auf der Schweizer Seite. 

Zurück zum Schauspielunterricht an der „Freien Schauspielschule Hamburg”: Warum eigentlich Boxen und Fechten? „Damit man seinen Körper besser kennenlernt”, erklärt Pauline, die in der RTL-Actionserie „Alarm für Cobra 11“ bereits eine kleine Nebenrolle hatte – allerdings nicht als Stuntfrau. Zudem testete sie bei „Galileo” schon einmal ihren Orientierungssinn. 

Den hat sie im hohen Norden übrigens nicht verloren – zielsicher geht sie durch die Straßen und Gassen unten am See. „Ach, das hier ist neu und hier war doch mal...”, stellt Pauline fest, die noch immer so manche Blicke auf sich zieht. Hier wird getuschelt, da wird vorsichtig auf sie gezeigt. „Meistens werde ich um ein gemeinsames Foto gebeten”, erklärt sie. 

Und wo sieht sie sich selbst in zehn Jahren? „Da hoffe ich, dass ich als Schauspielerin regelmäßig gebucht werde – am liebsten für eine spannende Familienserie”, schmunzelt sie vor sich hin. Sprach es, sagt ganz höflich „Tschüss“ und geht – heim zu ihren Liebsten.

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