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Donnerstag, 17. Januar 2019

Die Faszination für das Reisen auf der CMT ist greifbar!

Stuttgart - Die Reiselust der Deutschen und ihrer Gäste aus dem (nicht)europäischen Ausland ist ungebrochen. Das beweist in diesen Tagen ein Besuch bei der CMT in Leinfelden-Echterdingen.

In nicht weniger als zehn Hallen, dem Foyer und im Freiglände dreht sich in diesen Tagen auf dem Messepiazza alles um eines der Lieblingsthemen der Bundesbürger und ihrer Besucher aus dem Ausland, die mitunter direkt nebenan auf dem Stuttgarter Rollfeld eingeschwebt sind (Fotos: TS).


Ein solches Schweben, sozusagen eine vielfältige Leichtigkeit, ist auch beim Gang durch die Hallengänge zu spüren, sodass man sofort Lust bekommt, direkt zu verreisen. Sei es an den Bodensee, ins malerische Allgäu oder ins ferne Asien, Neuseeland oder Australien.

Keine Frage: Auf der weltweit größten Publikumsmesse für Tourismus und Freizeit ist für jeden Geschmack etwas geboten - auch für kulinarische Genüsse in flüssiger und fester Form aus aller Welt ist auf 120.000 Quadratmetern Austellungsfläche ausreichend gesorgt.


Und: Fast jeder Austeller lädt die Besucher mit attraktiven Messerabatten zum sofortigen Buchen ein. Dieser Aufforderung kommen zahlreiche Reiselustige nach, während sich andere auf der gegenüberliegenden Hallenseite erst einmal nach dem passenden fahrbaren Untersatz umsehen. 

Dort hat man die Auswahl zwischen Campern, Wohnwagen in verschiedenen Ausführungen und großen und kleineren Wohnmobilen - sogar das "gute, alte Faltdach" ist noch lange nicht aus der Mode gekommen. Ja: Wer es "anders" mag, der mietet sich ein Campinghaus aus Holz. 

Fakten: Rund 2.100 Aussteller aus über 100 Ländern haben den Weg in die baden-württembergische Landeshauptstadt angetreten, um Reisefans für ihre Region oder ihr Land zu begeistern. Die "CMT" hat noch bis kommenden Sonntag, 20. Januar, geöffnet - das Tagesticket kostet 13 Euro.

Weitere Information zur CMT gibt's im Internet unter: https://www.messe-stuttgart.de/cmt/

Mittwoch, 12. September 2018

Fünf Tage voller Staunen und Genuss pur!

Friedrichshafen - Dieses Mal haben wir uns kurzfristig dazu entschlossen, mal wieder Italien zu erkunden - und wir sind absolut verwöhnt worden (Fotos: TS). Damit ist nicht nur das Wetter gemeint, sondern vielmehr auch die vielen Orte, die wir mit freundlichen Mitreisenden besuchen durften.
 
Mit "Kögel Touristik" aus Radolfzell machten wir uns an einen kühlen Montagmorgen auf den Weg gen Süden. Nachdem in Lindau die letzten Gäste zugestiegen waren, fuhren wir über den Brenner bis zu unserem ersten Etappenziel nach Bozen. Ja, einfach eine wunderbare Stadt, gar keine Frage.
 
 
Am Abend erreichten wir das Hotel "Splendid Sole" in Manerba del Garda, am Südufer des gleichnamigen Sees, der flächenmäßig zwar kleiner als das Schwäbische Meer ist, aber dafür mitunter rund 100 Meter tiefer. Ein wahres Paradies für Wassersportler - insbesondere im Norden.
 
 
Dorthin zog es uns nach einem üppigen Drei-Gänge-Menü mit leckerem Tischwein am nächsten Morgen. Über Bardolino und Torbole erreichten wir schließlich Malcesine und Riva del Garda. Vier wunderschöne Orte mit einem herrlichen Panorama auf die Alpen und Dolomiten sowie das kristallblaue Wasser.
 
 
An Tag drei stand der Klassiker überhaupt in dieser Region und den angrenzenden Gebieten auf dem Programm: ein Abstecher nach Venedig. Überall wuselte es vor Menschen aus allen Erdteilen, die Gondeln waren stets gut besetzt, während man auf dem Markusplatz noch Platz zum Flanieren hatte. 188 Inseln und 355 Brücken - an einem Tag auf keinen Fall zu bezwingen. Aber Lido musste sein.
 
 
Ja, dieser Ort hat etwas Magisches an sich - und das nicht nur für frisch Verliebte. Die kamen übrigens auch am vierten Tag unserer Reise gebührend auf ihre Kosten, als wir uns in Verona umschauten. Nach dem Besuch der Arena durfte das Geburtshaus von Julia im Programm natürlich nicht fehlen. Es galt, mit einem Griff an ihren bronzenen Busen das eigene Glück zu fördern.
 
 
Ein Gefühl des Glücks stellte sich auch ein, als wir auf der Halbinsel Sirmione "strandeten". Nach der Therme und dem Abstecher zur Villa der "Callas", durfte ein leckeres Eis nicht fehlen. Selten habe ich ein so gutes Eis gegessen. Aber dafür ist der Ort ja auch weltberühmt.
 
Ebenso wie Como am gleichnamigen See, das wir auf dem Rückweg noch zu Gesicht bekamen. Alleine die Promenade und der Dom - einfach nur sehenswert. Auf der Rückreise über Mailand, die Schweiz und Österreich schliefen wir mit einem Lächeln im Gesicht ein. Fazit: Wir kommen wieder!

Donnerstag, 14. September 2017

Eine vielseitige Perle am Schwarzen Meer

Varna - Als absoluter Reisefan ist es in diesem Spätsommer mal wieder an der Zeit gewesen, ein neues Land zu entdecken. Dieses Mal waren wir in Bulgarien unterwegs und hatten dabei nicht nur die Gelegenheit, das Partyleben am Goldstrand auszuprobieren (Fotos: TS).


Nein, ganz im Gegenteil. Denn vor allem im Hinterland hat dieses Land in Südosteuropa seine Reize. Dort lernt man das Leben, die Sprache und die Kultur des aufstrebenden Bulgarien am intensivsten kennen.

Typische Speisen wie Tomaten- und Gurkensalat, Bohnensuppe und Hühnchen mit Reis werden dort serviert - dazu passend selbstgemachtes Brot, gekelterter Wein und gebrannter Traubenschnaps.

 

Um dieses kleinen Orte mit großer Tradition zu erreichen, geht es zunächst über Schotter und Stein, bevor wir unseren Ausflug mit Esel- und Pferdekarren fortzusetzen. Angekommen in Solnik, einem kleinen Dorf südöstlich der 450.000-Einwohner-Stadt Varna fühlen wir uns sofort angekommen und heimisch.

Diese Freundlichkeit und Herzlichkeit, mit der einem die Einwohner begegnen, ist weltweit ein seltenes Gut geworden - leider. Hier ist wenig zu spüren von Termindruck oder Stress, der uns im Alltag begleitet. Nein, hier nimmt man sich Zeit.


Wer es hektischer und lebhafter möchte, der ist natürlich direkt am Goldstrand richtig. Dort wummern die Bässe, klirren die Gläser und locken die Angebote von literweise Alkohol - wahlweise in Maßkrügen oder 5-Liter-Eimern. Für einen kurzen Moment glaubt man direkt, am Ballermann von Mallorca zu sein.

Wer den Marathon beispielsweise in der "Ballermann-Beach-Bar", dem "Mega-Park-Dolphin" oder im "Bierkönig" genossen hat, der darf sich - neben deutscher Schlagermusik - über ein gratis T-Shirt freuen und kommt bestimmt wieder. Spätestens dann, wenn es zweimal am Tag kostenlos Sangria für alle Gäste gibt. Na dann, zum Wohl!


Gehen wir wieder zurück ins Hinterland, in dem wir eine Fahrt entlang der malerischen Auen des Flusses Kamchia empfehlen können. Zwischen den Wäldern haben sich Einheimische ein Häuschen oder ihren Sommersitz gebaut. Bei Temperaturen zwischen 25 und 30 Grad fällt das Verweilen dort leicht.

In den Städten wie Varga oder im südlich davon gelegenen Burgas isst man in den großen und kleineren Restaurants nicht nur sehr gut, sondern auch vergleichsweise günstig. Für einen Euro erhält man in den zahlreichen Hotels am Goldstrand aktuell 1,80 Leva. Ein Tipp: Es empfiehlt sich, trotz besseren Wechselkurses nicht auf oder an den Straßen zu wechseln.


Damit das Heimweh nicht allzu groß ist oder wird, sind viele Hinweise auf Deutsch geschrieben. Auch in den Hotels oder in den Bars und Shops verstehen und sprechen fast alle die deutsche Sprache, die einem auch dann begegnen kann, wenn einem plötzlich der "Stadtbus Tuttlingen" entgegenkommt. Ja, in der Bundesrepublik ausgemusterte Fahrzeuge haben dort eine neue Heimat und Bestimmung gefunden.

Das Essen in den Unterkünften wie dem "Hotel Kristal" ist in Büffetform gehalten - die Auswahl riesig groß. Und das morgens, mittags und abends. Frischer Salat, verschiedene Fleisch- und Gemüsesorten sind neben Pasta und Fisch drapiert. Aber auch landestypische Wurst oder Käse werden tagtäglich serviert. Keine Frage: Wir werden ganz bestimmt wiederkommen!