Dienstag, 23. Juli 2013

Ein blühende Perle mitten im Bodensee

Mainau - Wer einmal dort gewesen ist, der will immer wieder hin. Und das auch, falls man keinen so genannten "grünen Daumen" besitzt. Denn zu dieser Jahreszeit zeigt sich die Insel Mainau von ihrer schönsten Seite. Hier und da duftet es nach frischen Kräutern, überall blühen die Blumen farbenfroh.


Die Anreise auf die Blumeninsel ist entweder mit dem Schiff über den Landungssteg oder aber auf dem Landweg nahe Konstanz möglich - dort führt ein schmaler Weg mitten hinein ins Paradies der gräflichen Familie Bernadotte. Tochter Bettina führt das Unternehmen in zweiter Generation - sie steht der 1974 gegründeten GmbH vor. Auch ihr Bruder Björn sowie Schwägerin Sandra haben ihre Aufgaben.

In der Hauptsaison sind bis zu 300 Menschen auf der Mainau beschäftigt es gibt sieben verschiedene Gastronomieangebote. Das Motto in diesem Jahr lautet "Verwunschen und Verzaubert", passend zur traumhaft schönen Stimmung, die an so manch berühmte Märchenkulisse erinnert. Inmitten von Palmen und Zitruspflanzen, Kräutern und Kakteen, gibt es über 400 verschiedene Rosen (Foto: Thomas Schlichte) zu bestaunen.

Auch das gräfliche Schloss kann besichtigt werden, es ist mittlerweile mit Veranstaltungen das ganze Jahr ganz gut ausgelastet. Denn nicht nur prominente Gäste und Musiker, sondern auch Nobelpreisträger und Politiker sind regelmäßig zu Gast, während sich die "Kleinsten" lieber auf dem Spielplatz austoben. Sehenswert ist zudem das Schmetterlingshaus, in dem die seltenen Tiere keine Angst kennen.

Sie flattern munter umher, lassen sich dabei aus kleinster Entfernung fotografieren, während die Wasserschildkröten bei den derzeitigen Temperaturen lieber Abkühlung im plätschernden Nass suchen. Gegenüber lädt ein Cafe zum Verweilen ein, auch im Palmenhaus ist eine Gastronomie angesiedelt. 

Außerdem sind auf der gesamten Insel schwedische Einflüsse (Blockhäuser, Schwedenturm, Schwedenschenke) zu sehen, denn dort stammt die Familie Bernadotte her. Kein Wunder, dass sich Graf Lennart einst entschloss, hier am Bodensee auf seiner Insel zu bleiben. So mancher Besucher würde es ihm wohl am liebsten gleich tun.

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