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Samstag, 11. Mai 2019

FCB-Basketballer spielen im Schlussviertel ganz groß auf

München - Die Basketballer des FC Bayern München haben auch ihr letztes Hauptrunden-Heimspiel der laufenden Spielzeit klar gewonnen. Gegen ratiopharm Ulm gewannen die Hausherren auch in dieser Höhe verdient mit 95:72 (Foto: TS). Dabei sah es zunächst nicht nach einem klaren FCBB-Sieg aus.


Denn in den ersten drei Vierteln entwickelte sich im bayerisch-schwäbischen Derby vor 5800 Zuschauern im nicht ausverkauften Audi Dome ein offener Schlagabtausch. Nachdem zunächst die Gäste weniger Fehler machten und mehr Treffsicherheit an den Tag legten, wussten sich FCBB-Kapitän Danilo Barthel und Co. zu steigern.

Insbesondere im Schlussviertel klappte bei den Gastgebern phasenweise alles. Während Ulm in schönster Regelmäßigkeit zu ungenau zielte, verwerteten Nihad Djedovic (16 Punkte), Derrick Williams (15), Devin Booker (14) und die anderen Bayern-Stars ihre Würfe sicher. Sehr zur Freude des Publikums dürfte hierbei der eine oder andere Dunking natürlich nicht fehlen.

Während den "Uulmern" im finalen Abschnitt nur noch magere elf Zähler glückten, warfen die Bayern stolze 31 Punkte und ziehen - egal, wie das letzte Spiel am Sonntag in Bonn endet - nun als Hauptrundenerster mit Heimrecht ins Play-off-Viertelfinale ein. Auch die Mannschaft von Thorsten Leibenath hatte die Play-offs bereits vor der Partie sicher und bekommt es nun wohl mit Alba Berlin zu tun. 

Und: Als die Partie abgepfiffen war, gab es jede Menge T-Shirts, Autogramme und Fotos für die Fans des FC Bayern mit ihren Idolen. Darüber hinaus belohnten die Bayern ihr treues Publikum - insgesamt kamen zu allen Spielen der Normalrunde 200.000 Fans in den "Dome" - mit Freibier und kostenlosen Hotdogs. 

Wer der Gegner des FC Bayern Basketball in den Viertelfinals ab Samstag, 18. Mai, sein wird, entscheidet sich am Sonntag, wenn die letzten Partien der Hauptrunde abgepfiffen sind. In der Verlosung für den amtierenden Meister sind Bonn, Braunschweig und Würzburg.

Die einzelnen Viertelergebnisse waren wie folgt: 19:16, 21:23, 24:22, 31:11.

Mittwoch, 17. Juni 2015

Der Deutsche Meister ist noch nicht geschlagen!

München - Die Basketballer des FC Bayern München haben sich ihre Chance auf die Titelverteidigung des deutschen Meistertitels erhalten. Der amtierende Champion gewann gegen die Brose Baskets Bamberg vor 6700 Fans im ausverkauften Audi Dome mit 83:73.


Somit fällt die Entscheidung um die Bastketballkrone in der Bundesrepublik im alles entscheidenden fünften Spiel am Sonntagnachmittag (15 Uhr) in Bamberg. Im Gegensatz zur Vorwoche knickten die Bayern (Foto: TS) dieses Mal nicht mehr ein und brachten ihren Vorsprung über die Zeit.

Dabei hatten zunächst die Gäste den besseren Start, profitierten im ersten Viertel von der nicht immer gut sortierten Defensive der Münchner, die gegen die Brose Baskets erneut auf Ex-Bamberger Anton Gavel verzichten mussten. Der Spielmacher litt unter Hüftproblemen, die einen Einsatz gegen seinen Ex-Klub unmöglich gemacht hatten.

Ende des ersten Viertels stellte FCB-Coach Svetislav Pesic auf Zonendeckung um, die Abwehrarbeit seiner Mannschaft verbesserte sich in der Folge zusehends. Aus einem 13:19-Rückstand wurde ein 20:19-Vorsprung nach den ersten zehn Minuten. Und das in allerletzter Sekunde, weil Vasilije Micic einen "Dreier" versenkte. 

Das zweite Viertel war kaum angepfiffen, da erhöhte Heiko Schaffartzik mit einem weiteren Drei-Punkte-Wurf auf 23:19 - Bambergs Trainer Andrea Trinchieri nahm nach gerade einmal 13 Sekunden eine Auszeit. Dennoch blieben die "Big Reds" am Drücker, lagen zur Halbzeit (45:34) und auch nach dem dritten Spielabschnitt in Führung. 

Angeführt von Kapitän Bryce Taylor (22 Zähler) brachten die Bayern das Ding nach Hause. Und das auch, weil Bamberg gerade von der Freiwurflinie Nerven zeigte. "Ich glaube an einen Sieg mit zehn Punkten Vorsprung", sagte Oliver Bierhoff, Manager der Fußball-Nationalmannschaft, im Vorfeld der Partie.

Vielleicht sollten die Bayern den "Hobby-Propheten" am Sonntag einfach als Glücksbringer nach Bamberg mitnehmen. "Es war ein sehr gutes Spiel von uns - von der ersten bis zur letzten Minute", fasste Pesic den abgewehrten Matchball zusammen. Diese Konstanz hatte in der Vorwoche gefehlt, als die Bayern 0,1 Sekunden vor der Schlusssirene dann doch noch als Verlierer da standen.