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Freitag, 20. Juli 2018

Der SC Freiburg lässt dem FV Ravensburg keine Chance

Ravensburg - Fußball-Bundesligist SC Freiburg hat den FV Ravensburg in einem Testspiel mit 9:1 deklassiert. Dabei hielt das Geburtstagskind - der FV feiert sein 125-jähriges Bestehen - im heimischen Wiesental insbesondere in der ersten Hälfte zum 1:3-Pausenstand noch gut mit. In Abschnitt zwei ließen die Breisgauer den Schwaben vor 2300 Besuchern dann aber keine Chance mehr und geizten nicht mit (schönen) Toren (Foto: TS).


Doch auch der Ravensburger Ehrentreffer durch Rahman Soyudogru konnte sich wahrlich sehen lassen: Denn der "Zehner" des württembergischen Oberligisten verwandelte einen Freistoß direkt, vom Innenpfosten fand der Ball seinen Weg in die Maschen. Zu diesem Zeitpunkt hatte es auf der Gegenseite bereits dreimal gescheppert, manches ging den Hausherren mitunter viel zu schnell.

Dies wurde insbesondere in Abschnitt zwei deutlich, als beide Teams bei sommerlicher Hitze mächtig durchgewechselt hatten. Während den Turmstädtern allmählich die Puste ausging, wollte sich der eine oder andere Einwechselspieler beim SCF für die Startelf empfehlen. Vor allem Florian Niederlechner, der nach monatelanger Pause zurück ist, war einer der Aktivposten für Freiburg.

Mit sage und schreibe 6:0 (!) ging diese zweite Halbzeit folglich an die Gäste, die nach vielen Autogrammen, Fotos, einem kurzen Imbiss und der Gesprächsrunde mit den Verantwortlichen beider Vereine im Festzelt nach Österreich weiterreisten. In Schruns ist für den SC Freiburg ein Trainingslager angesetzt. 

Einziger Wermutstropfen dieses munteren Tests für die vielen Anhänger beider Klubs: Nils Petersen kam nicht zum Einsatz. „Es war von vornherein klar, dass wir nicht hoch gewinnen werden", scherzte FV-Trainer Steffen Wohlfarth hinterher. Wohlwissend, dass es seine Jungs ab Mitte August dann mit anderen "Kalibern" zu tun bekommen.

Sonntag, 30. Juli 2017

Die "Löwen" sind auf Kuschelkurs bei ihren Fans!

Pfullendorf - Den im Vorfeld erwarteten Kantersieg haben die Rhein-Neckar-Löwen im Testspiel beim TV Pfullendorf eingefahren. Nach 58 recht einseitigen Minuten gewann der Deutsche Handball-Meister beim südbadischen Landesligisten mit 50:17. Bereits zur Pause hatten sich die "Löwen" vor 1200 begeisterten Fans in der Pfullendorfer Stadthalle auf 28:7 abgesetzt.
 
 
Dass der haushohe Favorit (Foto: TS) das sportliche Aufeinandertreffen, das ein gemeinsamer Sponsor ermöglichte, nicht über die volle Distanz dominierte, war dem Umstand geschuldet, dass die Jungs von TVP-Coach Arno Uttenweiler zunächst mutig agierten und tatsächlich die ersten beiden Treffer landeten.
 
2:0 lag der Außenseiter bei tropischen Temperaturen in der ausverkauften Spielstätte - sehr zur Freude der Zuschauer - bereits vorne, als die Topstars aus dem Mannheimer Umland ernst machten und die "schweren Beine" (Teammanager Oliver Roggisch) etwas schneller bewegten. Nach rund 15 Minuten war der Favorit in der Spur und setzte sich zum 13:3-Zwischenstand vorzeitig ab.
 
Jeder noch so kleine Fehler der Hausherren wurde nun mit Gegenstößen und zielgenauen Anspielen auf den freien Mann am gegnerischen Kreis bestraft, sodass der amtierende Meister zur Pause auf 28:7 stellte. Mittlerweile wusste Pfullendorf den Gegner, der auf den angeschlagenen Spielmacher Andy Schmid verzichtete, nur noch von der Siebenmeterlinie zu ärgern und stieß auch in Hälfte zwei an Grenzen.
 
Und das auch, weil die physisch und konditionell überlegenen Löwen - trotz harter Trainingstage in Ischgl - nun zu ihrem Rhythmus gefunden hatten und sich auch auf Andreas Palicka verlassen konnten, der inzwischen für Mikael Appelgren das Tor hütete. Bis in die Schlussphase hinein wehrte sich der Gastgeber nach Kräften, musste dann jedoch in den Schlusssekunden doch noch den 50. Treffer hinnehmen.
 
Somit verfehlten die TVP-Männer nur knapp die Vorgabe ihres Übungsleiters, der weniger als 50 Gegentore gefordert und sich 20 eigene Treffer gewünscht hatte. Doch eigentlich war das Ergebnis an einem solchen Tag egal, schließlich hatte es vor allem zwei große Gewinner gegeben: die Fans und den Handballsport an sich.