Montag, 10. Oktober 2011

Ein Hauch von Monaco am malerischen Bodensee

Ludwigshafen - Das „Haldenhof-Revival“ hat nach 2005 und 2007 erneut am malerischen Bodensee Station gemacht. In Ludwigshafen zeigten sich bei der 3. Auflage jede Menge wunderschöne Fahrzeuge auf der Strecke und punkteten an zwei Tagen beim Gleichmäßigkeitslauf. 2,4 Kilometer und über 200 Höhenmeter galt es, in drei Wertungsläufen möglichst in identischer Fahrtzeit zurückzulegen. Auch Ex-DTM-Profi Roland Asch, Schriftstellerin Gaby Hauptmann und TV-Anwalt Ingo Lenßen mischten sich unter die Fahrer, die es ganz schön krachen ließen.

 
Dröhnende Motoren, quietschende Reifen und staunende Gesichter. Das waren nur drei Kennzeichen der dritten Auflage des „Haldenhof-Revivals“ in Ludwigshafen am Bodensee. Da, wo sich sonst Feriengäste, Wanderer und Radfahrer tummeln, hatten die Veranstalter um Christoph Karle den Startbogen errichtet. Das Ziel des Gleichmäßigkeitslaufs lag in rund 2,4 Kilometern Entfernung und über 200 Höhenmeter weiter oben beim Landgasthof „Haldenhof“.

Karle, der dem ausrichtenden MSC Sernatingen als 1. Vorsitzender vorsteht, hatte rund 100 Helfer im Einsatz, die Ludwigshafen an zwei Tagen in ein kleines Rennsport-Monaco verwandelten. In drei Wertungsklassen gingen die Piloten mit ihren mehr oder weniger fliegenden Kisten an den Start, nahmen schon die erste Kurve teilweise im Drift. Das war auch den Bedingungen geschuldet, die nach etwas Regen und bitterer Kälte zumindest am Sonntagnachmittag immer besser wurden.

Da lachte die Sonne mit den zahlreich versammelten Besuchern an der Strecke um die Wette, denen die vorbeirasenden Porsches, BMWs, Mercedes, Maseratis, Ferraris oder andere Fabrikate nicht nur gute Fotomotive, sondern jede Menge Grand-Prix-Feeling boten (Foto: Thomas Schlichte). 1969 bewältigen 79 Rennfahrer den Kurs das erste Mal, schafften die damaligen 1,7 Kilometer bergauf in Zeiten um die 1:06,00 Minuten. In den 1980er Jahren und heute mit von der Partie war Roland Asch, der später nicht nur in der DTM Karriere machen sollte.

Doch er blieb nicht der einzige „Promi“, der sich unter die 158 Piloten mischte. Auch Schriftstellerin Gaby Hauptmann sowie TV-Anwalt Ingo Lenßen waren mit von der Partie. Beide bewiesen, dass sie auch am Steuer – und nicht nur an der PC-Tastatur oder im Gerichtssaal – ein glückliches Händchen haben. Glücklich zeigten sich auch die Veranstalter des MSC, die eine beeindruckende Renn-Veranstaltung im sonst so beschaulichen Örtchen am Bodensee auf die Beine gestellt hatten. „Der Versuch den Start mitten ins Dorf zu verlegen, hat sich auf jeden Fall bewährt“, freute sich Karle.  

Kommentare: