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Sonntag, 1. Dezember 2019

FCB-Star Javi Martínez gibt am 1. Advent den Takt vor

Baindt - Ein vorzeitiges Weihnachtsgeschenk hat der FC Bayern München den "Munich Supporters Schwaben" gemacht, als der deutsche Rekordmeister im Rahmen seiner alljährlichen Fanclub-Besuche am 1. Advent Javi Martínez in die Schenk-Konrad-Halle entsandte.


Als Mladen Petar Renic, Präsident der "Munich Supporters Schwaben" das Kommando "In drei Minuten ist er da" hörte, brach in der Baindter Schenk-Konrad-Halle kurz Hektik aus. Der Präsident ging zusammen mit Fotografen und Pressevertretern nach draußen, um den spanischen Welt- und Europameister zu empfangen und ihn unter dem tosenden Applaus der rund 400 Gäste durch den Mittelgang auf die Bühne zu führen.

Dort schenkte sich der 31-jährige Defensivspezialist, der im Dienstfahrzeug des Bayern-Sponsors und drei Begleitern nach Oberschwaben gekommen war, erst einmal Wasser ein und winkte unter der musikalischen Begleitung der "Lustigen 11" freundlich lächelnd in die Menge. Und: Martínez brachte die Fans in einer Talkrunde (Foto: Markus Striegel) zum Lachen, als er Anekdoten aus dem täglichen Leben eines Bayern-Stars zum besten gab und sagte, dass sein Lieblingsessen das von Mama ist.

"Wir sind eine katholische Familie und werden auch dort Weihnachten feiern - alle zusammen", sagte der Triple-Sieger von 2013, der sich im Beisein von Baindts Bürgermeisterin Simone Rürup ins goldene Buch der Gemeinde eintragen durfte. Viel zu Schreiben hatte der aus Ayegui stammende 1,92-Meter-Mann auch hinterher, als er für zahlreiche Autogramme zur Verfügung stand und Trikots, Schals, Shirts, Mützen oder auch Bilder und Poster signierte.

Nebenbei ließ er zahlreiche Fotos und Selfies mit sich machen - und das stets mit einem freundlichen Lächeln oder einen herzhaften Lachen. Das blitzte auch im Talk immer wieder auf, als er zugab, auch gerne mal Leberkäse zu essen oder auch schon alle Weihnachtsgeschenke beisammen zu haben. "Klar, es war ja Black Friday!", sagte der Ehrengast und punktete damit insbesondere beim überwiegend schwäbischen Publikum.

Bevor er sich nach knapp zwei Stunden nach einigen Handshakes wieder auf den Heimweg machte, dirigierte er noch die "Lustige 11" und sang mit der Musikkappelle ein, zwei Ständchen sowie das allseits bekannte "Ein Prosit der Gemütlichkeit". "Oans, zwoa, gsuffa", rief die "Nummer 8" des FC Bayern und verabschiedete sich mit "Servus" von den Gästen.

Diese hatten zuvor erfahren, dass er sich bei Bayern und in München sehr wohl fühlt und keinen Gedanken daran verschwendet, den deutschen Rekordmeister vorzeitig zu verlassen. Seinen Förderer Uli Hoeneß bezeichnete der zweifache Familienvater als "echten Freund". Diesen haben nun auch die "Munich Supporters Schwaben" gefunden, schließlich erhielt Martinez die Ehrenmitgliedschaft.

Montag, 6. August 2018

Kovac feiert erfolgreiche Heimpremiere in roter Arena

München - Der FC Bayern München hat das Testspiel gegen Manchester United am Sonntagabend bei hochsommerlichen Temperaturen für sich entscheiden können. Dabei bewiesen die Hausherren beim Heimdebüt ihres neuen Trainers Niko Kovac nicht immer einen kühlen Kopf.
 
Vor 75.000 Zuschauern in der - natürlich - ausverkauften Allianz Arena (Foto: TS) glückte dem Spanier Javi Martinez das goldene Tor zum verdienten 1:0-Erfolg, der sogar höher hätte ausfallen können. Insbesondere Neuzugang Serge Gnabry und die beiden Routiniers, Franck Ribery und Arjen Robben, setzten in der Offensive die Akzente.
 
Dass es beiden Trainern - Kovac und Jose Mourinho - in diesem Duell um mehr ging, als nur gemächlichen Sommerfußball, bewiesen schon die Aufstellungen. Insbesondere die Startelf des Gastgebers glich einer Champions-League-Partie. Entsprechend motiviert ging der FCB das Duell, in der nun in roten Farben lackierten Spielstätte, an.
 
Auf der Gegenseite waren die Gäste von der britischen Insel eher auf Spielkontrolle aus - es galt, defensiv gut zu stehen und auf mögliche Fehler der Bayern zu lauern. Das gelang jedoch nur phasenweise, weil sich Gnabry mit Tempo und Robben mit Wucht immer wieder in Richtung David de Gea aufmachten.
 
Im zweiten Durchgang wechselten beide Übungsleiter mächtig durch. Man hatte sich auf insgesamt elf Spielertauschoptionen verständigt. Die Tatsache, dass der FC Bayern zu Beginn der zweiten Hälfte Leon Goretzka, Robert Lewandowski und Jerome Boateng auf einmal brachte, ließ aufhorchen.