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Montag, 6. August 2018

Kovac feiert erfolgreiche Heimpremiere in roter Arena

München - Der FC Bayern München hat das Testspiel gegen Manchester United am Sonntagabend bei hochsommerlichen Temperaturen für sich entscheiden können. Dabei bewiesen die Hausherren beim Heimdebüt ihres neuen Trainers Niko Kovac nicht immer einen kühlen Kopf.
 
Vor 75.000 Zuschauern in der - natürlich - ausverkauften Allianz Arena (Foto: TS) glückte dem Spanier Javi Martinez das goldene Tor zum verdienten 1:0-Erfolg, der sogar höher hätte ausfallen können. Insbesondere Neuzugang Serge Gnabry und die beiden Routiniers, Franck Ribery und Arjen Robben, setzten in der Offensive die Akzente.
 
Dass es beiden Trainern - Kovac und Jose Mourinho - in diesem Duell um mehr ging, als nur gemächlichen Sommerfußball, bewiesen schon die Aufstellungen. Insbesondere die Startelf des Gastgebers glich einer Champions-League-Partie. Entsprechend motiviert ging der FCB das Duell, in der nun in roten Farben lackierten Spielstätte, an.
 
Auf der Gegenseite waren die Gäste von der britischen Insel eher auf Spielkontrolle aus - es galt, defensiv gut zu stehen und auf mögliche Fehler der Bayern zu lauern. Das gelang jedoch nur phasenweise, weil sich Gnabry mit Tempo und Robben mit Wucht immer wieder in Richtung David de Gea aufmachten.
 
Im zweiten Durchgang wechselten beide Übungsleiter mächtig durch. Man hatte sich auf insgesamt elf Spielertauschoptionen verständigt. Die Tatsache, dass der FC Bayern zu Beginn der zweiten Hälfte Leon Goretzka, Robert Lewandowski und Jerome Boateng auf einmal brachte, ließ aufhorchen.

Sonntag, 18. Mai 2014

Der FC Bayern München holt sich sein 10. Double

Berlin - Der FC Bayern München hat das 10. Double aus Meisterschaft und Pokalsieg perfekt gemacht (Foto: dpa). Vor ausverkauftem Haus im Berliner Olympiastadion schlug der deutsche Rekordmeister Borussia Dortmund nach Verlängerung mit 2:0. Und das sicherlich nicht unverdient – trotz des nicht gegebenen Tores in der 64. Minute.


Denn in dieser besagten Szene köpfte BVB-Verteidiger Mats Hummels aus leicht abseitsverdächtiger Position in Richtung Tor. Dort drosch Bayerns Abwehrchef Dante die runde Plastikkugel mit dem linken Fuß zurück ins Spielfeld. Dass der rechte Fuß des Brasilianers dabei genau auf der Linie stand, spricht für die Tatsache, dass der Ball drin war.

Nach kurzem Blickkontakt mit seinem Assistenten ließ Schiedsrichter Florian Meyer das brisante Duell weiterlaufen. Eine korrekte Entscheidung, da sich beide Männer in Schwarz nicht sicher waren, ob das Spielgerät tatsächlich hinter der Linie gewesen war. Dass hinterher davon geredet wird, der Linienrichter habe hingegen „Tor“ angezeigt, ist eine Mär.

Denn dann hätte Meyers Assistent nicht nur mit dem linken Arm in Richtung Mittellinie zeigen, sondern sofort auch dort hinlaufen und zudem mit Rechts mit der Fahne winken müssen. So deutete der Mann am Spielfeldrand lediglich „weiterspielen“ an. Diese Geste sorgte hinterher in der Pressekonferenz für leichte Verwirrung, selbst so mancher Journalist scheint die FIFA-Regel(n) nicht (wirklich) zu kennen.

In der Verlängerung war es dann der FC Bayern, der trotz einiger Wadenkrämpfe und einem leicht angeschlagenen Schlussmann (Manuel Neuer musste an der Schulter behandelt werden), näher am Sieg dran gewesen war. Nach einem zu kurzen Abwurf von BVB-Keeper Roman Weidenfeller, schaltete der FCB schneller. Mal wieder schlug Arjen Robben in der 107. Minute zu, bevor sein Mitspieler Thomas Müller den Sack zumachte (120.+3).