Freitag, 4. Juni 2021

Mona Mitterwallner wird österreichische Staatsmeisterin

Graz - Mona Mitterwallner hat ihrer ärgsten Konkurrenz abermals das Hinterrad gezeigt und sich zur österreichischen Staatsmeisterin gekürt. Mitterwallner - die für das Langenargener Team TREK | VAUDE fährt - verwies Laura Stigger, Titelverteidigerin und Olympiakandidatin der Alpenrepublik, mit deutlichem Vorsprung auf Platz zwei.
 
 
 
Bei guten Bedingungen und sommerlichen Temperaturen machten sich die Spitzenathletinnen aus Österreich auf die Jagd nach dem Titel durch die Hügellandschaft rund um Graz. Die Strecke sei mit steilen Anstiegen, Sprüngen und technisch anspruchsvollen Abfahrten gespickt gewesen.

Und: Am Start war es Laura Stigger, die mit hohem Tempo in den ersten Anstieg fuhr und die Konkurrenz auf Abstand halten wollte, was ihr auch in der ersten Runde gelang. Die 19-jährige Mitterwallner benötigte nicht viel Zeit, um von Platz sieben auf die Führende aufzuschließen. Kurz vor Ende der Startrunde übernahm sie die Führung, die sie dann nicht mehr abgab.

Nach 1:12:47 Stunden überquerte sie als neue Staatsmeisterin die Ziellinie und fuhr einen gewaltigen Vorsprung von 4:09 Minuten gegenüber der Zweitplatzierten Laura Stigger heraus. „Ich kann noch gar nicht sagen, wie glücklich ich über diesen Titel bin. Nach der Enttäuschung über die Nichtnominierung zu Olympia wollte ich zeigen, wie gut meine Form ist und habe alles gegeben“, betonte die 19-Jährige.

Und weiter: „Endlich gab es auch mal ein Rennen ohne Matsch, Dauerregen und Schneefall und die steilen Anstiegen kamen mir sehr entgegen. Ich bin sehr stolz, nun das Trikot der österreichischen Staatsmeisterin tragen zu dürfen.“

Bei den Herren gingen Titelverteidiger Karl Markt sowie Gregor Raggl für den Rennstall aus Langenargen an den Start. In der Favoritenrolle war aber ein anderer Österreicher. Max Foidl nutzte auch von Beginn an seinen Heimvorteil und wollte seine Olympiakandidatur sogleich untermauern.

Nach dem ersten Anstieg waren Markt und Raggl noch am Hinterrad des Führenden, konnten dessen Tempo aber dann nicht mehr halten. Beide versuchten zwar - auf Position zwei und drei liegend - immer wieder auf den Lokalmatadoren aufzuschließen, mussten diesen schließlich allerdings ziehen lassen.

Aber: In der letzten Runde sei es nochmals turbulent geworden, als Gregor Raggl einen technischen Defekt hatte. Am Ende konnte sich Markt über den Titel des Vizemeisters freuen und Raggl schaffte als Dritter ebenfalls einen Platz auf dem Podest.

„Ich wollte natürlich meinen Titel gerne verteidigen und fühlte mich auch gut - aber Max Foidl war einfach stärker und ich konnte die Lücke, die entstand, nicht mehr schließen. Aber: Ich habe mein Bestes gegeben und bin Vizemeister geworden“, freute sich Markt.

Donnerstag, 20. Mai 2021

Der Katamaran weitet seinen Fahrplan wieder aus

Konstanz - Der Katamaran (Foto: TS) ist ab Samstag, 22 Mai, wieder im Zwei-Stunden-Takt unterwegs - und das auch am Wochenende. Damit reagiert die Reederei - laut Pressemitteilung - auf die Lockerungen bei den Corona-Vorschriften. 
 
 
„Die vergangenen fünf Monate fuhren wir nur noch im stark reduzierten Pendler-Fahrplan“, erklärt Christoph Witte, einer von zwei Geschäftsführern bei der Katamaran Reederei-Bodensee. „Wir alle atmen ein wenig auf, dass wir nun mit unserem Zwei-Stunden-Takt wieder etwas Fahrt aufnehmen.“ Sinkende Infektionszahlen und landesweite Lockerungen gingen der Entscheidung voraus.

Und dennoch: Vom regulären Fahrplan sei die Reederei einen großen Schritt entfernt. „Wir sind vorsichtig, denn im Schnitt haben wir noch keine 100 Fahrgäste am Tag“, betont Geschäftsführungskollege Norbert Schültke. „Diese Zahlen lassen eine Rückkehr zum Stundentakt noch nicht zu.“

Mit der schrittweisen Wiederöffnung von Handel, Gastronomie und Museen und den zeitgleich einsetzenden Ferien rechne man bei der Reederei mit einer Zunahme an Fahrgästen. „Wir sind vorbereitet und können auch kurzfristig den Takt erweitern, wenn es die Nachfrage zulässt“, fügt Schültke hinzu.

Auf dem Katamaran gilt wie auch in anderen öffentlichen Verkehrsmitteln - so die Reederei weiter - die Pflicht, eine medizinische oder FFP2-Maske zu tragen. Die Schiffsführer kontrollieren weiterhin die Fahrscheine auf Sicht. „Fahrgäste ohne Maske dürfen wir nicht mitnehmen“, stellt Schültke klar. Das gelte gemäß der Gesetzgebung für Erwachsene und Kinder ab sieben Jahren.

Der Katamaran fährt ab Samstag bis auf Weiteres täglich im Zwei-Stunden-Takt. Start ist montags bis freitags um 6 Uhr in Friedrichshafen, im weiteren Tagesverlauf ab Friedrichshafen dann immer zur geraden Stunde. In Konstanz startet der Kat werktags ab 7 Uhr und weiter jeweils zur ungeraden Stunde. Die letzte Fahrt in Friedrichshafen ist um 18 Uhr und in Konstanz um 19 Uhr.

Samstags und sonntags fahre der Katamaran in Friedrichshafen um 8 Uhr, 10 Uhr, 12 Uhr, 14 Uhr, 16 Uhr und 18 Uhr. Von Konstanz nach Friedrichshafen gehe es um 9 Uhr, 11 Uhr, 13 Uhr, 15 Uhr, 17 Uhr und 19 Uhr. Auch das Bistro soll - in den Kernzeiten zwischen 10 und 16 Uhr - im SB-Betrieb geöffnet sein. Hier gibt es während der Überfahrt Getränke und Snacks zur Mitnahme.

Aktuell gibt es ein Tarifangebot der Reederei, bei der Fahrten nach 14 Uhr günstiger sind. Die Hin- und Rückfahrt kostet mit dem „14 Uhr-Ticket“ nur 16,50 Euro statt 28 Euro. Kinder bis 14 Jahre zahlen 8,20 Euro und das Familienticket für zwei Erwachsene mit bis zu drei Kindern liege bei 41,20 Euro.

Aktuelle Informationen und Fahrzeiten sind unter www.der-katamaran.de hinterlegt.