Montag, 10. Mai 2021

Mona Mitterwallner feiert ihren ersten Weltcup-Sieg

Albstadt - Mona Mitterwallner hat bei der internationalen Konkurrenz abermals für Aufsehen gesorgt - und das bei ihrem ersten Weltcup-Rennen in der U-23-Klasse. Denn die 19-jährige ließ auch in Albstadt wieder einmal alle ihre Konkurrentinnen hinter sich.

Die besten Cross-Country Athleten der Welt haben sich zum großen Kräftemessen beim ersten Weltcup der Saison in Albstadt versammelt. Bereits am Freitag starteten die 40 besten Männer und Frauen zum Shorttrack-Race. Mit dabei war auch Karl Markt im Trikot von TREK | VAUDE, der sich im Feld gut behauptete und als 32. über die Ziellinie rollte. 

Am Samstag gingen in der U-23-Kategorie mit Alex Miller und Mona Mitterwallner die beiden Nachwuchsathleten der Langenargener Equipe an den Start. Für Alex Miller entwickelte sich das Rennen anders als erwartet - er beendete das Rennen auf Platz 44 von 142 gestarteten Athleten.

Deutlich positiver lief der Tag für Mona Mitterwallner, die aufgrund der Top-Leistungen der vergangenen Wochen in ihrem ersten U-23-Rennen bereits als „Podiumsanwärterin“ gehandelt wurde. Auf Platz 19 startend, ging es gleich zu Sache. Denn bereits kurz nach dem Start kam es zu einem Sturz und viele Fahrerinnen verloren dabei wichtige Zeit. 

Mitterwallner war hingegen darin nicht verwickelt und konnte bereits am ersten langen Anstieg attackieren. Nach der ersten Runde noch auf Rang zwei liegend setzte sich die Österreicherin in einem weiteren Anstieg an die Spitze, konnte ihr Renntempo fahren und setzte sich Runde für Runde von ihren Konkurrentinnen ab.

„In den rutschigen Abfahrten habe ich nichts riskiert, weil ich um nichts in der Welt meinen ersten U-23-Weltcup-Sieg gefährden wollte“, sagte Mona Mitterwallner hinterher. Am Ende siegte sie in einer Zeit von 1:08:02 Stunden mit einem Vorsprung von 2:38 Minuten auf die Dänin Caroline Bohe - auf Platz drei folgte die ungarische Meisterin Kata Blanka Vas mit einem Rückstand von 3:49 Minuten.

Montag, 3. Mai 2021

Mona Mitterwallner nicht zu stoppen - Sascha Weber hält gut mit!

Langenargen - Ein erfolgreiches Wochenende hat das Radsport-Team TREK | VAUDE hinter sich gebracht. Sascha Weber landete einen Achtungserfolg beim Straßenrennen in Vorarlberg und Mona Mitterwallner unterstrich ihre ohnehin herausragende Form mit einem ungefährdeten Start-Ziel-Sieg in Leukerbad.
 

Bei recht widrigen Bedingungen mit Schneeregen und eisigen Temperaturen absolvierten 100 Starterinnen das erste Rennen zum Swiss-Bike-Cup im schweizerischen Leukerbad. Nach Mitterwallners außerordentlichen Ergebnissen der vergangenen Rennen, waren die Konkurrentinnen um die mehrfache Weltmeisterin Jolanda Neff gewarnt.

Und: Im vorigen Jahr gelang Mona Mitterwallner der Sieg bei den Juniorinnen und entsprechend konnte sie aus Reihe zwei an den Start gehen. Bereits in der ersten Runde übernahm das Top-Talent die Spitze und zog ihren Konkurrentinnen davon. Zu diesen zählten die amtierende Weltmeisterin Pauline Ferrand Prevot, Kate Courtney aus den USA sowie die für „Canyon“ fahrende Emily Battey (Kanada).

Trotz erschwerter Bedingungen siegte die 19-Jährige nach fünf kräftezehrenden Runden mit einer Zeit von 1:15:32 Stunden und einem Vorsprung von 1:41 Minuten auf Kate Courtney (USA). Auf Platz drei - mit einem Rückstand von 2:52 Minuten - kam die Welt- und Europameisterin Pauline Ferrand Prevot ins Ziel. „Was für ein riesen Erfolg für Mona und unser Team. Dabei sind wir im Januar unter nicht ganz einfachen Bedingungen gestartet“, blickte Teamchef Bernd Reutemann zurück.

Durch die vielen Rennausfälle sind die TREK | VAUDE-Fahrer Gregor Raggl, Philipp Handl und Sascha Weber beim Großen Preis von Vorarlberg in Nenzing angetreten. Alle drei wollten sich bei den Straßenprofis auf der 160 Kilometer langen und mit rund 2000 Höhenmetern anspruchsvollen Strecke etwas Rennhärte holen, bevor es kommende Woche wieder ins Gelände geht.

200 Starter aus 14 Nationen hatten für ein top-besetztes Rennen gesorgt und der Aufstieg auf den Rönsberg war der Gradmesser. Indiz dafür war der Rekordschnitt von 43,3 Stundenkilometern. Und: Die Entscheidung fiel erst am letzten Anstieg, nachdem Sascha Weber das ganze Rennen über attackierte und in den Anstiegen seine Bergfahrerqualitäten unter Beweis stellte.

Zeitgleich - im Foto-Finish - kam er auf dem siebten Rang ins Ziel. „Ich bin sehr zufrieden und konnte das Rennen ideal zur Vorbereitung nutzen. Ich wollte an den Anstiegen das Tempo forcieren, meine Stärke ausspielen und die Straßenfahrer so etwas ärgern“, bilanzierte Sascha Weber, der von Raggl und Handl gut unterstützt wurde.

Und weiter: „Mir war klar, dass ich am Ende alleine gegen das stark fahrende Jumbo-Visma-Team keine Chance habe und mit knapp 60 Kilo habe ich auch nicht gerade der ideale Sprinterstatur.“ So oder so konnten alle Fahrer / innen mit ihrer Leistung hochzufrieden sein und dürften motiviert in die kommenden Rennen gehen.