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Mittwoch, 25. November 2015

Ein Nachmittag für die Gemeinschaft!

Friedrichshafen - Einen Gemeinschaftsnachmittag für Flüchtlingskinder mit ihren Eltern haben sich Florentine Höpker und ihre vielen Helfer ausgedacht. Das Treffen findet am Montag, 30. November, ab 14.30 Uhr im Cafe Höpker im Birnauweg 10 im Häfler Ortsteil Fischbach statt.


"Wir möchten den Menschen, die in absoluten Notlagen ihre Heimat verlassen mussten und hilfesuchend hierher nach Deutschland kommen, einen schönen Nachmittag anbieten", erklärt die 26-Jährige. Es gehe darum, zusammen Kuchen zu essen, miteinander zu spielen und dabei jede Menge Spaß zu haben.

Je nach Resonanz dieses ersten Treffens sei das Angebot als regelmäßige Veranstaltung in den Räumen des Cafes in Friedrichshafen-Fischbach geplant. Schon seit Wochen ist die junge Frau zusammen mit Esma Polat und ihrer Familie mit den Vorbereitungen beschäftigt und würde sich darüber hinaus über weitere freiwillige Helfer und Kuchenspenden für Montag freuen.

Interessierte Flüchtlingsfamilien werden gebeten, sich für den Gemeinschaftsnachmittag im Cafe Höpker aufgrund der begrenzten Anzahl der Plätze unter der Telefonnummer 07541/41272 anzumelden. Ansprechpartnerin ist Florentine Höpker, das Cafe ist im Birnauweg 10 in FN-Fischbach ansässig. 

Weitere Informationen zum Cafe Höpker gibt's im Internet unter www.cafe-hoepker.de

Freitag, 21. März 2014

Krimi Burgund begeistert sein Publikum im 'Höpker"

Fischbach - Als Jean Oumard, einer der beiden Autoren von "Burgund", einem Krimi vom Bodensee, das Cafe Höpker in Friedrichshafen-Fischbach betritt, hat er bereits die ersten Lacher auf seiner Seite. Denn der Wahl-Häfler hat es einem seiner Hauptcharaktere im Taschenbuch gleich getan, da er mit einer schrillen Krawatte erscheint. Auch Kommissar Frank "Krawatte" Lorentz ist nämlich für seine schrägen Schlipse berühmt.


Oder sollte man eher sagen: berüchtigt. Ja, die Hauptperson müsse sich für seinen Halsschmuck von seinen Freunden auf insgesamt 212 Seiten den einen oder anderen Spruch gefallen lassen. Gags und Witze sind es auch, mit denen der EDV-Dozent, der in Frankfurt am Main geboren wurde, seine Buchvorstellung auflockert. Das eine oder andere Schmunzeln huscht den Gästen über die Lippen.

Inzwischen war Thomas Schlichte, der Co-Autor, verspätet im Höpker erschienen, weil er - so Jean Oumard - noch zum arbeitetenden Volk gehört, das seinen Lesern den einen oder anderen Sportbericht pünktlich zum Frühstück in der Schwäbischen Zeitung servieren muss beziehungsweise möchte. Anschließend rief der Autor sein Publikum zum Mitmachen auf - gesucht wurde der beste erste Satz überhaupt.

Mehr als zwanzig Sätze listete das Autoren-Duo auf, die Zuhörer rätselten und diskutierten - doch das richtige Ergebnis fand niemand heraus. Gewinner für den besten ersten Satz, mit dem jemals ein deutschsprachiges Buch begonnen wurde, ist ein berühmter Nobelpreisträger, der auf den Namen Günter Grass hört. Sein Einstieg "Ilsebill saltze nach" aus "Der Butt" gilt als bester Romaneinstieg.

Zwar haben Jean Oumard und Thomas Schlichte bei "Burgund" einen ganz anderen Einstieg gewählt, doch der Buchvorstellung bei Hähnchencurry und Linsen-Orangen-Suppe fehlte es insgesamt nicht an der nötigen Würze. Und das auch, weil die vorgetragenen Passagen Appetit auf mehr machten.