Montag, 19. April 2021

Mona Mitterwallner legt furiose Aufholjagd hin

Haiming - Auch bei ihrem Heimrennen, dem Haiminger Bikefestival im Ötztal, hat TREK | Vaude-Fahrerin Mona Mitterwallner ein Ausrufezeichen gesetzt. Trotz eines mäßigen Starts und eines großen Zeitverlusts infolge eines Defekts fuhr die 19-Jährige noch auf den vierten Rang vor. 

Dabei reihte sich die Österreicherin in ihrem Heimatland auf der 4,3 Kilometer langen Rundendistanz im insgesamt 26 Kilometer langen Rennen zunächst auf Platz 27 ein, kam im weiteren Verlauf immer besser in ihren Rhythmus und verbesserte sich auf die 22. Position. Doch die Aufholjagd wurde abrupt gestoppt, weil Mitterwallner (Foto: EGO-Promotion) einen Felsvorsprung übersah.

Folgerichtig musste sie die knapp ein Kilometer entfernte Wechselzone zu Fuß erreichen, um ihr Bike wieder fahrtüchtig zu bekommen. Mit ordentlich Wut im Bauch und der sogenannten zweiten Luft, kämpfte sich das Nachwuchstalent von Rang 30 erst heran und dann sogar bis auf den vierten Platz nach vorne - und das bei wechselnden Bedingungen auf herausforderndem Untergrund.

„Lange und intensiv habe ich mich auf das Heimrennen in der Ötztaler Höhe vorbereitet. Ich fühlte mich wirklich sehr gut und körperlich hätte für eine Top-drei-Platzierung alles gepasst. Leider hatte ich genau bei meinem Heimrennen Pech mit der sonst so zuverlässigen Technik und es begann ein sehr harter Tag für mich“, kommentierte Mona Mitterwallner hinterher.

„Es war wie verhext und ich habe hierdurch rund vier Minuten verloren. Das war vor allem mental sehr hart. Ich kämpfte mir mit den schnellsten Rundenzeiten des ganzen Felds meinen Weg von Platz 30 auf Platz vier und bin mit meiner eigenen Leistung zufrieden, aber dennoch traurig, dass all das beim Heimrennen passiert ist.“

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