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Mittwoch, 21. März 2018

Ein launiger Abend mit zwei Allgäuer Originalen!

Friedrichshafen - Die beiden Väter von "Kommissar Kluftinger" haben der Zeppelin Universität in Friedrichshafen im Rahmen der "BürgerUni" einen humorvollen Besuch abgestattet. Dabei sparten Volker Klüpfel und Michael Kobr am "Seemooser Horn" nicht mit Anekdoten und Klischees rund um ihre allgäuerische Heimat, in der auch die Handlungen der nunmehr neun Krimis spielt.
 
 
Das zehnte Exemplar der Reihe ist für Ende April angekündigt - und auch dort werden die beiden Autoren, die ihre Leidenschaft mittlerweile zum Hauptberuf gemacht haben, tiefe Einblicke ins tägliche Leben im Allgäu liefern, das durchaus immer auch an ihrem eigenen Leben angelehnt ist.
 
Keine Frage: Die beiden Freunde, die zwar nicht die gleiche Klasse, aber dafür die selbe Schule besucht haben, verstehen sich blendend - beruflich wie privat. Unter der Woche wird jeden Morgen zu einer festen Uhrzeit per Videotelefonie miteinander diskutiert, gefachsimpelt oder so manch (neue) Idee ausgetauscht - nachmittags verbringen beide, außer an Wochenenden, mit Schreiben.
 
Ihre humorvolle, mitunter auch gewitzte und spitzfindige, Art bekam auch ZU-Professor Jan Söffner zu spüren, der zusammen mit der Studierenden Jana Faßbender durch den Abend führte (Foto: TS). Söffner, Inhaber des Lehrstuhls für Kulturtheorie und -analyse, gab offen  zu, dass er die beiden Autoren und ihre Werke vor dem ersten Telefonat noch gar nicht kannte.
 
Für einen kurzen Moment wirkten nicht nur die beiden Gäste, sondern auch das Publikum etwas irritiert, bevor der nächste Lacher für einen pointierten Fortgang der gelungenen Veranstaltung sorgte. So etwa die Tatsache, dass Klüpfels Vater "Kluftinger-Führungen" anbietet oder die Mutter auch mal die "Erika" geben muss. Den beiden Mittvierzigern ist anzumerken, dass noch viele Ideen in ihnen stecken.
 
"Wir machen das, bis wir es körperlich nicht mehr können", verraten beide unisono und erklären, dass Abstimmungen, wie ein Buch nun zu sein hat, oft mit dem Ergebnis "1:1" enden. Das habe sich erst geändert, als die beiden einen Verlag und Lektorinnen hinter sich wussten. Fünf der neun - bald zehn - Bücher der Familienväter, die ihrer bayerischen Heimat treu geblieben sind, wurden verfilmt.
 
Dass es weitere Verfilmungen geben wird, schlossen beide kategorisch aus. Und das auch, weil sie mit den Resultaten nicht immer zufrieden waren. So werde das Allgäu mitunter falsch dargestellt und Dinge in 90 Minuten gepresst, deren Erklärung eigentlich weit mehr Zeit bedarf. "Lieber die Pest als die Autoren am Set", sagte Volker Klüpfel dazu. Motto: "Schuster bleib bei deinen Leisten!"

Mittwoch, 25. September 2013

Lecker verweilen im wunderschönen Malleichen

Malleichen - Ein echter kulinarischer Geheimtipp inmitten einer malerischen Landschaft ist die "Badwirtschaft Malleichen". Etwa 15 Kilometer von Isny im Allgäu entfernt liegt das Hofgut mit hauseigenem Streichelzoo und einer alten Kegelbahn, inmitten von Wäldern, Wiesen und Feldern. Erstmals wurde der Hof  im Jahre 1778 als Wirtschaftsbetrieb erwähnt.

Seit 1983 ist der ehemalige Bauernhof (Foto: Thomas Schlichte) im Besitz der Meckatzer Löwenbrauerei, betrieben wird die Badwirtschaft von Christine Kadzidroga und Thomas Geigenberger, der sich mit seinem Küchenteam für zahlreiche Schmankerl aus der Region verantwortlich zeigt. Von Klassikern wie Schnitzel mit Pommes, über Zwiebelrostbraten bis hin zum Rumpsteak, gibt's natürlich auch Kässspätzle oder ein Baurnpfännle mit Bratkartoffeln, Spiegeleiern und Speck.

Wer es beim Einkehren lieber kalt mag, der greift auf den Bayerischen oder Schweizer Wurstsalat zurück, der regional typisch aus Schüblingen sauer-würzig angemacht ist. Besondere Spezialität der Wirtsleute sind die "Saure Kumpels" - eine Mischung aus Wurstsalat und Backsteinkäse, der in der Region als "Saurer Käs" bestens bekannt ist und von Feinschmeckern geliebt wird.

Aber auch verschiedene Fischspezialiäten - je nach Saison - werden angeboten, auch eine spezielle Kinderkarte mit Pommes, Spätzle oder Wienerle gibt es. Die Kleinsten können sich zudem im hauseigenen Streichelzoo oder dem benachbarten Spielplatz austoben, während die Eltern zum Essen aus ausgewählten Bier- und Weinspezialitäten wählen können.

Geöffnet ist die Badwirtschaft noch bis 6. Januar - und zwar ab 11 Uhr morgens. Während es in den Sommermonaten (März bis Oktober) keinen Ruhetag gibt, gönnen sich die Wirtsleut' in der kalten Jahreszeit der anstehenden Wintermonate zwei Ruhetage am Montag und Dienstag. Nächster Höhepunkt ist das hauseigene Oktoberfest am Samstag, den 5. Oktober.

Mehr zu einer urigen alten Wirtschaft in einer tollen Urlaubsregion unter www.malleichen.de