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Samstag, 9. März 2013

Für jeden Kopf der passende Schmuck

Konstanz - “Hüte machen Leute” heißt ein leicht abgewandeltes deutsches Sprichwort. Diesen oder einen ganz ähnlichen Gedankengang wird Sandra Fluck gehabt haben, als sie sich dazu entschloss, ab sofort ihr eigenes Hutgeschäft in ihrer Heimatstadt Konstanz zu eröffnen.


Schon immer hatte die 27-Jährige (Foto: Stefan Böker) ein Faible für Mode oder ausgefallene Kleidung und lebte diese Leidenschaft während ihrer Ausbildung zur Modistin aus. Sie lernte in Hamburg und Stuttgart, kehrte nach erfolgreicher Ausbildung in die Universitätsstadt nahe der Schweizer Grenze zurück und arbeitete zunächst als Teilhaberin in einem kleinen Laden.

Jetzt hat sich Sandra Fluck selbstständig gemacht, feierte in der Oberen Augustinergasse 1 - also mitten in der Konstanzer Altstadt - gerade Eröffnung. Das Geschäft ist in Weiß gehalten, in der einen Ecke sticht einem sofort das rote Sofa ins Auge. Zuvor bleibt der Blick des Betrachters an den selbstgemachten Exponaten hängen, die auf alten Schubladen an den Wänden ihren Platz gefunden haben.

“Es dauert unterschiedlich lange, bis ein Hut fertig ist”, erklärt die stolze Eigentümerin, die ihre Werkstatt hinter einer beeindruckenden Holzkonstruktion, die in einen großen Schreibtisch mündet, versteckt hält. “Das hat ein Freund von mir entworfen und gebaut.” Dieses Prunkstück des Geschäftsraumes verbindet so die traditionelle Handarbeit mit künstlerischer Moderne. Auch bei den Kopfbedeckungen ist die ganze Bandbreite vorhanden.

Und auch für männliche Hut-Liebhaber hat die Geschäftsführerin, die sich mit “Sandra Fluck Kopfschmuck” nach einjähriger Planung einen kleinen Traum erfüllt, tolle Angebote im Regal. “Diese Kopfbedeckungen mache ich allerdings noch nicht selbst”, sagt sie, “aber das kann ja noch kommen”. Geöffnet hat das Fachgeschäft montags bis freitags von 10 bis 12 sowie von 13 bis 19 Uhr. An Samstagen ist die Expertin von 11 bis 16 Uhr für ihre Kundschaft da. 

Kontaktinformationen zu “Sandra Fluck Kopfschmuck” gibt’s unter www.sandrafluck.de

Sonntag, 3. März 2013

Ein Salon, der mehr als haarige Ideen zu bieten hat

Friedrichshafen - Ein erfolgreiches erstes Geschäftsjahr haben Lale Madasli und ihr Team des „Coiffeur Lale“ hingelegt. Mit haarigen Ideen für jeden Anlass verwöhnt die Friseurmeisterin ihre Kundinnen und Kunden in der Schwabstraße 56 ganz individuell – und das mit großem Erfolg. 


Zum einjährigen Jubiläum kamen Freunde, Kunden und Familienmitglieder vorbei, um gemeinsam mit Lale Madasli (Foto: privat), Stylistin Teresa Lavanga und der Auszubildenden Asena Madasli anzustoßen und eine eigens initiierte Modenschau des „Modeteam Nilay“ zu begutachten. 

Unterstützt wurden die „NModels“ und die Gastgeberinnen von „deko Fantasy“, der Visagistin Fahriye Inan sowie dem Brautmodengeschäft „White Dream“. Die Chefin hat sich mit ihrem eigenen Laden einen kleinen Traum erfüllt, sie liebt die Veränderung des Vorher-Nachher-Vergleichs. 

Die Spezialität der ausgebildeten Friseurmeisterin sind Hochsteckfrisuren für Hochzeiten sowie das dazu passende Make-up. „Ich liebe die Herausforderung und bin immer für Neues offen“, sagt Lale und macht sich sofort wieder an die Arbeit. Geöffnet ist der Friseursalon montags bis freitags von 9 bis 19 Uhr – an Samstagen sind Lale Madasli und ihre Kolleginnen von 8 bis 15 Uhr für ihre Kundinnen und Kunden da.

Weitere Infos zu „Coiffeur Lale“ gibt’s im Internet unter www. coiffeur-lale.de

Mittwoch, 27. Februar 2013

Hoeneß spricht über Klinsmann und neue Medien

Friedrichshafen - Obwohl sein "Baby" zu Hause in München den 113. Geburtstag feierte, ist Uli Hoeneß tagsüber am Bodensee zu Gast gewesen. An der Zeppelin Universität plauderte der Präsident des FC Bayern München über Klinsmann, Erfolgsstrategien und neue Medien. Rechtzeitig zum Anpfiff des DFB-Pokalknüllers seiner Bayern gegen Borussia Dortmund war er auf seinem Platz in der Allianz Arena.


Zuvor hatte sich der 61-jährige Wurstfabrikant und Geschäftsmann (Foto: ZU) im Rahmen der "ZUtaten - Workshop und Karrieretage in der Zeppelin Universität" viel Zeit für seine Gäste im voll besetzen Foyer am Seemooser Horn genommen. Mit strengem Blick und der linken Hand untermalte der gebürtige Schwabe aus Ulm seine Thesen, fühlte sich in der Sitzgruppe richtig "dahoam". Und das nicht nur, weil viele Studierende in Tracht kamen und das Organisationsteam die Tischdecken und Dekoration in bayerischen Farben gestaltet hatten.

"Ein toller Verkäufer seiner Person und ein guter Kommunikator, aber kein Trainer", urteilte Hoeneß über seinen ehemaligen Angestellten Jürgen Klinsmann. "Wir haben uns von dem Hype bei der WM 2006 blenden lassen", führte er weiter aus und gab sozusagen ganz offen einen Fehler in seiner Transferpolitik zu. Nach zehn Monaten war die Ära Klinsmann (1. Juli 2008 bis 27. April 2009) an der Säbener Straße auch schon wieder vorbei. Das kann und wird bei ihm nicht passieren, seit 1970 ist er in verschiedenen Funktionen bei "seinen Bayern" tätig.

Gut, in der Saison 1978/79 spielte er für ein Jahr im Frankenland beim 1. FC Nürnberg, baute sich dort mit einem Geschäftspartner eine Wurstfabrik auf, die heute von seinem Sohn Florian geleitet wird. Es gebe und gibt noch so viel zu erzählen über den Mann, der 1982 als Einziger einen Flugzeugabsturz überlebte. Aber: Die Zeit drängte, es gilt, die Machtverhältnisse im deutschen Fußball wieder zurechtzurücken. Und das mit Hilfe eines ZU-Studenten, denn Rupert von Bülow wurde für seine freche Bitte nach einer Karte belohnt.

"Ich habe keine dabei. Aber Du kannst gerne mit mir nachher nach München mitkommen", sagte der Bayern-Präsident und erntete immer wieder begeisterten Applaus. Und das, obwohl der Weltmeister von 1974 dem einen oder anderen jungen Zuhörer mit seiner Kritik an neuen Medien im übertragenen Sinne vors Schienbein getreten haben dürfte. "Sie müssen aufpassen, dass sie sich nicht kaputt machen lassen von Handys, SMS und E-Mails", appellierte er. Er hatte wohl im Augenwinkel gesehen, dass so mancher in schönster Regelmäßigkeit hektisch tippte und scrollte.

Samstag, 15. Dezember 2012

Erstes Fred Harbour-Atelier am See

Friedrichshafen - Fred Harbour hat ein neues Zuhause gefunden. Die Kultmarke mit dem Arbeiter am Amboss ist ab sofort in der Laimgasse 5 zu bekommen. Hinter dem Steakhaus Tiffany’s in der Häfler Friedrichstraße hat sich Designer Marc Bösche (Foto: Thomas Schlichte) sein eigenes Reich geschaffen.


In einer ehemaligen Mosterei gibt’s die selbstdesignten T-Shirts, Polohemden, Jacken, Mützen und Taschen ab sofort zu kaufen. Mit seinem eigenen Laden habe sich der 41-jährige Wahl-Häfler – der mittlerweile seit über zwölf Jahren am Bodensee lebt – einen kleinen Traum erfüllt, zur offiziellen Eröffnung kamen über 50 geladene Gäste vorbei. 

Seit zwei Jahren ist die Marke nun schon auf dem Markt – zunächst konnte man die aufwendige Handarbeit des Designers lediglich im hauseigenen Online-Shop bekommen. Im Vorjahr eroberte das Label – das die alte Geschichte der Zeppelinstadt mit modernen Eye-Catchern auf Brust und Rücken verbindet – unter anderen zwei Modegeschäfte in der Innenstadt. Nun wagte der gebürtige Niedersachse den nächsten Schritt. 

Bis auf Montagvormittag ist der Geschäftsinhaber jeden Tag für seine Kundschaft da, ständig auf der Jagd nach neuen Motiven. Der Designer hat auch schon bereits unter anderen mit den Schauspielern Axel Stein und Detlef “Det” Müller zusammengearbeitet. Im Laden selbst trifft Tradition auf Moderne. 

„Ich habe schon immer ein Faible für Altes und Geschichte gehabt“, erklärt Marc Bösche, während einem die historischen Fotos an der Wand ins Auge stechen. Er zeigt dabei stolz auf den Herrn am Steuer eines „Adler“. Das sei sein Urgroßvater, ist zu hören, während rhythmische Klänge von Hits aus dieser Zeit den Raum ausfüllen.