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Mittwoch, 22. März 2023

Gastbeitrag: Wenn der Strandurlaub in einem Roman gipfelt

Norderstedt - Wer regelmäßig auf Reisen ist, der hat daheim viel zu erzählen oder gegebenenfalls Dinge gesehen oder miterlebt, die er lieber für sich behält oder im Nachhinein gerne nicht mitbekommen hätte. Ob man so etwas in einem kleinen Roman thematisieren muss, ist auch so eine Frage. Nun, warum nicht?!

Die Idee zu "Poolgeflüster" ist in einem Urlaub entstanden, der dem Autor wirklich gut gefallen hat. Die Lage, das Wetter, die Ausstattung und das Ausflugs- sowie Unterhaltungsprogramm waren fantastisch. Wenn da nur so manche Miturlauber nicht gewesen wären. Ach, egal - jeder hat sein Macken und ist nicht ohne Fehler.

Das sollte und darf man nie vergessen und sollte an dieser Stelle auch zwingend erwähnt werden. Aber dennoch hilft das Schreiben dabei, so manches noch einmal Revue passieren zu lassen und mit einem Grinsen im Gesicht schlussendlich zu Papier zu bringen. Es ist ja schließlich nicht ganz so ernst gemeint.

Deshalb entsteht so ein Projekt nur, wenn man dazu animiert beziehungsweise darin bestärkt wird. Schließlich waren es zwei Urlaubsbekanntschaften, die den Autor aus Friedrichshafen am Bodensee darin bestärkt haben, "Poolgeflüster" auf den Online-Markt sowie in die Regale der Händler zu bringen.

Der 40-Seiten-Roman ist bei "Books on Demand" in Norderstedt erschienen und dort im Online-Shop als E-Book und Taschenbuch im Paperback-Format erhältlich. Natürlich wird der Titel dank eigener ISBN-Nummer (9783744887397) zeitnah bei vielen anderen Anbietern gelistet und zu bekommen sein.

Mittwoch, 12. September 2018

Fünf Tage voller Staunen und Genuss pur!

Friedrichshafen - Dieses Mal haben wir uns kurzfristig dazu entschlossen, mal wieder Italien zu erkunden - und wir sind absolut verwöhnt worden (Fotos: TS). Damit ist nicht nur das Wetter gemeint, sondern vielmehr auch die vielen Orte, die wir mit freundlichen Mitreisenden besuchen durften.
 
Mit "Kögel Touristik" aus Radolfzell machten wir uns an einen kühlen Montagmorgen auf den Weg gen Süden. Nachdem in Lindau die letzten Gäste zugestiegen waren, fuhren wir über den Brenner bis zu unserem ersten Etappenziel nach Bozen. Ja, einfach eine wunderbare Stadt, gar keine Frage.
 
 
Am Abend erreichten wir das Hotel "Splendid Sole" in Manerba del Garda, am Südufer des gleichnamigen Sees, der flächenmäßig zwar kleiner als das Schwäbische Meer ist, aber dafür mitunter rund 100 Meter tiefer. Ein wahres Paradies für Wassersportler - insbesondere im Norden.
 
 
Dorthin zog es uns nach einem üppigen Drei-Gänge-Menü mit leckerem Tischwein am nächsten Morgen. Über Bardolino und Torbole erreichten wir schließlich Malcesine und Riva del Garda. Vier wunderschöne Orte mit einem herrlichen Panorama auf die Alpen und Dolomiten sowie das kristallblaue Wasser.
 
 
An Tag drei stand der Klassiker überhaupt in dieser Region und den angrenzenden Gebieten auf dem Programm: ein Abstecher nach Venedig. Überall wuselte es vor Menschen aus allen Erdteilen, die Gondeln waren stets gut besetzt, während man auf dem Markusplatz noch Platz zum Flanieren hatte. 188 Inseln und 355 Brücken - an einem Tag auf keinen Fall zu bezwingen. Aber Lido musste sein.
 
 
Ja, dieser Ort hat etwas Magisches an sich - und das nicht nur für frisch Verliebte. Die kamen übrigens auch am vierten Tag unserer Reise gebührend auf ihre Kosten, als wir uns in Verona umschauten. Nach dem Besuch der Arena durfte das Geburtshaus von Julia im Programm natürlich nicht fehlen. Es galt, mit einem Griff an ihren bronzenen Busen das eigene Glück zu fördern.
 
 
Ein Gefühl des Glücks stellte sich auch ein, als wir auf der Halbinsel Sirmione "strandeten". Nach der Therme und dem Abstecher zur Villa der "Callas", durfte ein leckeres Eis nicht fehlen. Selten habe ich ein so gutes Eis gegessen. Aber dafür ist der Ort ja auch weltberühmt.
 
Ebenso wie Como am gleichnamigen See, das wir auf dem Rückweg noch zu Gesicht bekamen. Alleine die Promenade und der Dom - einfach nur sehenswert. Auf der Rückreise über Mailand, die Schweiz und Österreich schliefen wir mit einem Lächeln im Gesicht ein. Fazit: Wir kommen wieder!

Donnerstag, 14. September 2017

Eine vielseitige Perle am Schwarzen Meer

Varna - Als absoluter Reisefan ist es in diesem Spätsommer mal wieder an der Zeit gewesen, ein neues Land zu entdecken. Dieses Mal waren wir in Bulgarien unterwegs und hatten dabei nicht nur die Gelegenheit, das Partyleben am Goldstrand auszuprobieren (Fotos: TS).


Nein, ganz im Gegenteil. Denn vor allem im Hinterland hat dieses Land in Südosteuropa seine Reize. Dort lernt man das Leben, die Sprache und die Kultur des aufstrebenden Bulgarien am intensivsten kennen.

Typische Speisen wie Tomaten- und Gurkensalat, Bohnensuppe und Hühnchen mit Reis werden dort serviert - dazu passend selbstgemachtes Brot, gekelterter Wein und gebrannter Traubenschnaps.

 

Um dieses kleinen Orte mit großer Tradition zu erreichen, geht es zunächst über Schotter und Stein, bevor wir unseren Ausflug mit Esel- und Pferdekarren fortzusetzen. Angekommen in Solnik, einem kleinen Dorf südöstlich der 450.000-Einwohner-Stadt Varna fühlen wir uns sofort angekommen und heimisch.

Diese Freundlichkeit und Herzlichkeit, mit der einem die Einwohner begegnen, ist weltweit ein seltenes Gut geworden - leider. Hier ist wenig zu spüren von Termindruck oder Stress, der uns im Alltag begleitet. Nein, hier nimmt man sich Zeit.


Wer es hektischer und lebhafter möchte, der ist natürlich direkt am Goldstrand richtig. Dort wummern die Bässe, klirren die Gläser und locken die Angebote von literweise Alkohol - wahlweise in Maßkrügen oder 5-Liter-Eimern. Für einen kurzen Moment glaubt man direkt, am Ballermann von Mallorca zu sein.

Wer den Marathon beispielsweise in der "Ballermann-Beach-Bar", dem "Mega-Park-Dolphin" oder im "Bierkönig" genossen hat, der darf sich - neben deutscher Schlagermusik - über ein gratis T-Shirt freuen und kommt bestimmt wieder. Spätestens dann, wenn es zweimal am Tag kostenlos Sangria für alle Gäste gibt. Na dann, zum Wohl!


Gehen wir wieder zurück ins Hinterland, in dem wir eine Fahrt entlang der malerischen Auen des Flusses Kamchia empfehlen können. Zwischen den Wäldern haben sich Einheimische ein Häuschen oder ihren Sommersitz gebaut. Bei Temperaturen zwischen 25 und 30 Grad fällt das Verweilen dort leicht.

In den Städten wie Varga oder im südlich davon gelegenen Burgas isst man in den großen und kleineren Restaurants nicht nur sehr gut, sondern auch vergleichsweise günstig. Für einen Euro erhält man in den zahlreichen Hotels am Goldstrand aktuell 1,80 Leva. Ein Tipp: Es empfiehlt sich, trotz besseren Wechselkurses nicht auf oder an den Straßen zu wechseln.


Damit das Heimweh nicht allzu groß ist oder wird, sind viele Hinweise auf Deutsch geschrieben. Auch in den Hotels oder in den Bars und Shops verstehen und sprechen fast alle die deutsche Sprache, die einem auch dann begegnen kann, wenn einem plötzlich der "Stadtbus Tuttlingen" entgegenkommt. Ja, in der Bundesrepublik ausgemusterte Fahrzeuge haben dort eine neue Heimat und Bestimmung gefunden.

Das Essen in den Unterkünften wie dem "Hotel Kristal" ist in Büffetform gehalten - die Auswahl riesig groß. Und das morgens, mittags und abends. Frischer Salat, verschiedene Fleisch- und Gemüsesorten sind neben Pasta und Fisch drapiert. Aber auch landestypische Wurst oder Käse werden tagtäglich serviert. Keine Frage: Wir werden ganz bestimmt wiederkommen!

Mittwoch, 31. Mai 2017

51 Häfler Handballer feiern beim 50. Geburtstag mit

Imperia - Die HSG Friedrichshafen-Fischbach ist über das verlängerte Wochenende an der ligurischen Mittelmeerküste unterwegs gewesen. Dabei besuchte die Delegation aus der Zeppelin- und Messestadt auch ihre Handballfreunde von U.S. San Camillo Imperia, die in diesen Tagen gerade ihr 50-jähriges Bestehen feierten.
 
 
Trotz eines international besetzten Turniers an zwei verschiedenen Spielstätten, blieb für Spieler, Betreuer und Begleiter der Häfler Handballer jedoch genug Zeit, die italienische Partnerstadt zu erkunden oder an den Stränden bei herrlichem Sommerwetter zu entspannen.
 
Während die weibliche A-Jugend der HSG FF nach vier Partien als strahlender Turniersieger feststand, beendete die gemischte Herrenmannschaft den Wettbewerb auf dem dritten Platz. Hier sicherten sich übrigens die Gastgeber aus Imperia Rang eins. Im letzten Spiel des Tages trotzten die Aktiven um Coach Alex Göser dem AS Monaco ein 20:20-Unentschieden ab (Foto: Alex Hoth).
 
Neben dem sportlichen Kräftemessen, bekam die Reisegruppe zudem Einblicke durch Amici-di-Friedrichshafen-Präsidentin Sylvia Masserini ins Schifffahrtsmuseum der Stadt und die Herstellung sowie die unterschiedlichen Geschmacksrichtungen von Olivenöl serviert.
 
„Ich hoffe, ihr hattet genauso viel Spaß wie ich“, sagte Vorstand Hansjürgen Winghardt auf der Heimreise und lobte die reibungslose Organisation der Reise durch Nina Heina, Peter Horwarth und Britta Nothelfer sowie den tollen Service von Busfahrer Heiner Zerlaut von der Firma Strauss aus Tettnang.

Samstag, 4. März 2017

Reisebericht: Wenn Skepsis Zufriedenheit weicht!

Hurghada - Ein (Erlebnis)Urlaub im Wüstenstaat Ägypten lohnt sich, gar keine Frage: Selten durfte ich in einer Woche so viel erleben, bestaunen und kennenlernen. Land, Leute und Kultur dieser arabischen Perle in Nordafrika bleiben für immer unvergessen.
 
 
Sicherlich gab es zu Beginn der Reiseplanung einige Bedenken ob der Sicherheit. Und doch war ich felsenfest davon überzeugt, diesen Schritt beziehungsweise Trip zu wagen. Spätestens nachdem die Anreise vom Schwäbischen ans Rote Meer mit Germania problemlos und pünktlich klappte, war ich beseelt und voller Vorfreude.
 
Nachdem man das Visa gekauft und die vielen Sicherheitskontrollen passiert hatte, konnte das Abenteuer im über 90 Millionen Einwohner starken Land beginnen. Vom neuen Flughafen in Hurghada waren es gerade einmal zehn Minuten Fahrt zu meiner Unterkunft, dem Beach Albatros Resort.
 
Schon der Name des mehrteiligen Gebäudekomplexes, mit Tennisplätzen, Einkaufsmöglichkeiten und einem riesigen Aqua-Park, klang nach Erholung pur. Und tatsächlich, ich fühlte mich in meinem geräumigen Zimmer mit Balkon und Sicht auf die Poollandschaft sofort wohl. Nicht weniger als sechs Restaurants und neun Bars bieten feste und flüssige Köstlichkeiten an - und das beinahe rund um die Uhr.
 
Ins Stadtzentrum der 120 000 Einwohner Stadt ist es nicht weit - weder zu Fuß, noch mit einem der unzähligen Taxen, die auf (neue) Kundschaft warten. Auch ein Abstecher nach El Gouna lohnt - ganz egal, ob mit oder ohne Golf-Schnupperkurs auf dem satten Grün. Regentage null, keine Sorgen und ein herrlich blaues Meer - besser abschalten geht kaum. Und das gerade einmal vier bis fünf Stunden vom Bodensee entfernt. Tagsüber und in den Abendstunden sorgen freundliche Animateure für Unterhaltung.
 
Den Rest macht ein sauberer und jeden Morgen frisch gepflegter Sandstrand (Foto: TS) mit kostenlosen Liegen und Handtüchern, die gegen eine Karte eingetauscht werden. Sonnenschutz bieten Schirme und Bedachungen, während die Windfänge einen von "kalten" Lüftchen verschonen. Selbst im Sand ist das zuvorkommende Barpersonal aufmerksam und bringt einem die Getränke ans Wasser.
 
Zugegeben: Vor dem Abflug vom "Bodensee Airport" in Friedrichshafen bin ich sehr skeptisch gewesen. Eine Woche und jede Menge einzigartiger Momente später ist diese Skepsis verflogen und die pure Entspannung geblieben. Ich fühl(t)e mich rundherum erholt und werde wiederkommen - ganz bestimmt. 

Sonntag, 18. September 2016

Reisebericht: Traumhafte Insel(n) im Mittelmeer

Heraklion - Zugegeben: Ich bin etwas skeptisch gewesen im Vorfeld meiner geplanten Reise nach Kreta mit Abstechern nach Chrissi Island und Santorini. Nach einer wundervollen Woche möchte ich keinen einzigen Tag dieses Trips mehr missen.
 
 
Gerade einmal zweieinhalb Stunden – bei Gegenwind vielleicht auch drei – beträgt die Flugzeit von München nach Heraklion – Hauptstadt von Kreta – der fünftgrößten Insel im Mittelmeer. Als absolute Mallorca-Fans wollten wir etwas Neues ausprobieren und wurden auf den griechischen Inseln fündig: sechs Tage, All Inklusive für einen guten Preis.

Das Wetter hatte es gut gemeint, jeden Tag Sonnenschein und Temperaturen zwischen 27 und 32 Grad – wohlgemerkt im Schatten. Die Blautöne des Meeres haben mich verzaubert, ebenso die kulturelle Vielfalt der Insel zwischen Fischfang und Olivenhainen. Untergebracht waren wir in Hersonissos – in der Landessprache „Limenas Chersonisos“ genannt. 
 

Dieser Ort liegt im Norden der Insel, gerade einmal 27 Kilometer von der Hauptstadt entfernt. Eigentlich war das „Hersonissos Village“ gebucht, ein Villendorf über der malerischen Bucht, in dem einem der Sonnenuntergang auf der Terrasse pünktlich zum Abendessen serviert wird.

„Tut uns leid, das Hotel ist ausgebucht“, hieß es am Flughafen – die Enttäuschung war groß. Und doch änderte sich das schlagartig, als man im „Hersonissos Palace“ eincheckte. Das Fünf-Sterne-Hotel (Griechische Landeskategorie) lag gerade einmal 400 Meter vom Strand und der Uferpromenade entfernt, die „Know-Bar“ mit Blick aufs Meer gehörte dazu (Fotos: TS).
 

Hier ließ es sich gut leben und genießen, die Cocktails schmeckten vorzüglich. Auch am Essen hatte ich nichts auszusetzen – auch wenn ich zugeben muss, dass ich hierbei nicht der anspruchsvollste Typ bin. Am besten geschmeckt hat mir das gegrillte Gemüse und der Fisch, auch Liebhaber von Pommes und Fleisch werden satt. Unser Zimmer war sehr geräumig.

Highlights des Urlaubs waren zweifelsohne die Trips auf die unbewohnte Badeinsel Chrissi und zum Promi-Hotspot Santorini (nein, ich habe George Clooney oder Jennifer Lopez nicht getroffen). Selbst in der Hauptstadt „Iraklio“ gibt es viele schöne Ecken – und das nicht nur direkt am Hafen. Fazit: Ich würde wieder dorthin kommen, auch dank Ani und ihren freundlichen Kollegen/-innen.