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Freitag, 13. September 2024

Gastbeitrag: "Ich bin auf 'Thomas Martin' getauft worden."

Norderstedt - Seit 15. Juli ist der dritte Teil von "Lyrischer Bodensee" auf dem Markt. Autor ist der am Bodensee geborene, aufgewachsene und noch immer dort lebende "Thomas Martin". Über dessen Biograpie war bisher nicht allzu viel bekannt. Bis, ja bis vor wenigen Wochen.

Denn inzwischen ist klar, dass hinter dem Pseudonym der 1982 in Friedrichshafen geborene Autor Thomas Schlichte steckt. Nach seinem Studium im Schwarzwald zog es den waschechten Häfler in seine Heimat zurück, wo er dank der Unterstützung der Schwäbischen Zeitung als freier Journalist Fuß fasste.

Über die Jahre veröffentlichte er verschiedene Bücher unterschiedlicher Genres - seit 2012 jedes Jahr eines. Zwei davon eben unter diesem Pseudonym, das er im Sommer nun auch für den dritten Band seiner Gedichtsammlung verwendete. Dabei ist das Pseudonym eigentlich ja gar keines.

"Ich bin auf Thomas Martin getauft worden. Der Zweitname ist der Vorname meines Vaters", erklärt der Autor. "Ich wollte mit 'Lyrischer Bodensee' einfach testen, ob sich die Bücher auch dann verkaufen, wenn sie nicht als von 'Thomas Schlichte' geschrieben veröffentlicht werden."

Eigentlich sei dies ein kluger Schachzug gewesen, da Liebesgedichten eine etwas eher untergeeordnete Rolle zugesprochen würde. Und es sei ihm wichtig, dass LeserInnen nicht zu vieles in sein eigenes Leben hinein interpretieren. "Daher habe ich mich für das Pseudonym entschieden, das eigentlich keines ist."

"Lyrischer Bodensee, Vol. III" ist bei "Books on Demand" aus Norderstedt erschienen, kann im dortigen Shop als Paperback oder E-Book gekauft werden, ist aber auch bei vielen anderen Händlern im Internet oder dem gut sortierten Buchhandel zu bekommen.

Mittwoch, 22. März 2023

Gastbeitrag: Wenn der Strandurlaub in einem Roman gipfelt

Norderstedt - Wer regelmäßig auf Reisen ist, der hat daheim viel zu erzählen oder gegebenenfalls Dinge gesehen oder miterlebt, die er lieber für sich behält oder im Nachhinein gerne nicht mitbekommen hätte. Ob man so etwas in einem kleinen Roman thematisieren muss, ist auch so eine Frage. Nun, warum nicht?!

Die Idee zu "Poolgeflüster" ist in einem Urlaub entstanden, der dem Autor wirklich gut gefallen hat. Die Lage, das Wetter, die Ausstattung und das Ausflugs- sowie Unterhaltungsprogramm waren fantastisch. Wenn da nur so manche Miturlauber nicht gewesen wären. Ach, egal - jeder hat sein Macken und ist nicht ohne Fehler.

Das sollte und darf man nie vergessen und sollte an dieser Stelle auch zwingend erwähnt werden. Aber dennoch hilft das Schreiben dabei, so manches noch einmal Revue passieren zu lassen und mit einem Grinsen im Gesicht schlussendlich zu Papier zu bringen. Es ist ja schließlich nicht ganz so ernst gemeint.

Deshalb entsteht so ein Projekt nur, wenn man dazu animiert beziehungsweise darin bestärkt wird. Schließlich waren es zwei Urlaubsbekanntschaften, die den Autor aus Friedrichshafen am Bodensee darin bestärkt haben, "Poolgeflüster" auf den Online-Markt sowie in die Regale der Händler zu bringen.

Der 40-Seiten-Roman ist bei "Books on Demand" in Norderstedt erschienen und dort im Online-Shop als E-Book und Taschenbuch im Paperback-Format erhältlich. Natürlich wird der Titel dank eigener ISBN-Nummer (9783744887397) zeitnah bei vielen anderen Anbietern gelistet und zu bekommen sein.

Sonntag, 13. Oktober 2013

Es geht eben nichts über ein echtes Buch aus Papier

Frankfurt - Die Faszination für den gedruckten Lesespaß ist und bleibt ungebrochen. Das hat wieder einmal die Frankfurter Buchmesse bewiesen, die noch bis heute Abend andauern wird. Neuester Trend der diesjährigen Austellung ist das Self-Publishing. Das bedeutet, dass Autoren ihre Bücher selbst auf den Markt bringen. Auch die E-Books erfreuen sich nach wie vor großer Beliebtheit.


Und doch geht eben nichts über ein gutes Buch - sei es ein Hardcover, das Paperback oder eben ein schlichtes Taschenbuch. "Ein E-Book kann ich ziemlich schlecht verschenken", sagte eine Besucherin, die einen ganzen Stapel von neu erworbenem Lesestoff mit sich trägt. Hier und da hört man mehr oder weniger prominente Autoren lesen - immer wieder brandet lang anhaltender Applaus auf.

Besonders großes Interesse erzeugten beispielsweise Bestseller-Autor Martin Walser auf dem "Blauen Sofa" oder BAP-Frontmann Wolfgang Niedecken im ARD-Forum. Beide wissen, wie sie der zahlreich versammelte Zuhörerschaft in ihren Bann ziehen können, immer wieder streuen beide einen kleinen Witz oder eine Anekdote ein. So berichtet Niedecken, der in seinem neuen Werk unter anderen Geschichten seiner Leidenszeit erzählt, von seiner ersten Fremdsprache im Alter von sechs Jahren - hochdeutsch.

Überhaupt findet man auf der weltgrößten Austellung für Bücher und Literatur alle möglichen Sprachen, Kulturen und Nationen - auch die bunt verkleideten Jugendlichen stechen im Freigelände ins Auge. Sie sind als Romanhelden, Comic- oder Actionhelden verkleidet, ihre Kistüme sind teilweise selbst gemacht. Apropos "selbst gemacht". Das so genannte "Self Publishing" gewinnt an immer größerer Bedeutung, auch der Schreiber dieser Zeilen gehört zu diesen Autoren.

"Es ist schon seltsam, plötzlich Autor, Herausgeber und Verlag in einer Person zu sein", erzählt ein Mitstreiter aus Norddeutschland, der bereits drei Bücher in Eigenregie auf den Markt gebracht hat. "Das kostet jede Menge Zeit, Geld und Nerven", ergänzt er. Und doch ist er stolz, auf das Erreichte - wie auch ich es selbst bin. Schön, dass die Buchmesse einen dabei tatkräftig unterstützt.