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Montag, 15. Juni 2026

Die Begeisterung für das "alte Blech" ist nach wie vor ungebrochen

Friedrichshafen - 40.600 BesucherInnen an drei Messetagen. Und damit noch einmal 300 mehr als im vergangenen Jahr. Und das, obwohl es das Wetter am Freitag mit den Fans der klassischen Mobilität nicht besonders gut gemeint hatte. Dafür strahlten die Oldtimer-Fans am Samstag und Sonntag bei der "Klassikwelt Bodensee" (Foto: TS) mit der Sonne um die Wette.

 

Und auch die Verantwortlichen der Messe Friedrichshafen zogen ein positives Fazit: "Das Interesse an klassischen Automobilen bleibt weiterhin hoch – das zeigte sich vor allem an der durchweg positiven Stimmung auf dem Gelände", bilanzierten Messe-Geschäftsführer Klaus Wellmann und Projektleiter Holger Ewald. 

Publikumsmagnet war - wie in den vergangenen Jahren eigentlich immer - das "Vintage Demo Racing" im Freigelände sowie der angrenzenden Straße beim Zeppelin-Hangar. Egal, ob auf zwei oder vier Rädern. Und auch die Motorradgespanne sowie die Flieger bei der Airshow gewannen zahlreiche neue Fans hinzu.

Ja, die Messemannschaft und alle AustellerInnen und HelferInnen hatten es abermals geschafft, einen tollen Event auf die Beine zu stellen. Frei nach dem Motto: "Kriegen wir hin!". Das war der Leitsatz des kürzlich überraschend verstorbenen Roland Bosch, dem langjährigen Projektleiter der Klassikwelt.  

Diesen Satz sagte er oft und gerne, aber alles funktionierte und wurde auch umgesetzt. So, wie unser spontanes Interview im Jahr 2022 für die Kollegen von RegioTV. Auch die Rennfahrer gedachten ihm mit Plakaten und Aufklebern. "Racing for Roland" war darauf zu lesen. 

Die Fans des "alten Blechs" sind eben wie eine große Familie, die auch mal gemeinsam schraubt, sich gegenseitig Werkzeug ausleiht oder Starthilfe gibt, damit auch alle der 90 angemeldeten Fahrzeuge am Freitagabend zum "Sunset am See" fahren konnten. Auch so ein Highlight einer gelungenen Veranstaltung.

Die nächste "Klassikwelt Bodensee" ist vom 4. bis 6. Juni 2027 geplant. Und es ist davon auszugehen, dass auch dieser Event wieder für große Begeisterung und viel positive Resonanz sorgen wird. Am Boden, in den Hallen, draußen an der Rennstrecke oder eben auf dem See sowie in luftiger Höhe.

Weitere Infos unter https://www.klassikwelt-bodensee.de/ 

Dienstag, 14. Mai 2019

Das Wetter kann die Klassikfreunde nicht bremsen

Friedrichshafen - Die 12. Oldtimer-Ausstellung auf dem Häfler Messegelände - die zum zweiten Mal unter dem Namen "MOTORWORLD Classics Bodensee" an den Start gegangen ist - hat trotz des durchwachsenenen Wetter mehr "Oldiefans" als im vergangenen Jahr angezogen.


38100 Besucher kamen in den Häfler Ortsteil Allmannsweiler, während im Vorjahr 37700 Gäste die ausgestellten Autos, Motorräder, Traktoren und Flugzeuge genauer unter die Lupe genommen hatten (Foto: TS). Größter Publikumsmagnet waren - wie bei den vorigen Messen auch - das "Vintage Racing" verschiedener Klassen auf dem Freigelände sowie die "Airshow".

Diese musste jedoch am Samstagnachmittag witterungsbedingt ausfallen, während drinnen auf dem Teilemarkt gestöbert, gefeilscht und nach Herzenslust eingekauft wurde. Selbst einige Rariäten, deren Erwerb einen etwas größeren Geldbeutel erfordern, gingen mitunter noch vor Messeschluss über den Ladentisch.

"Am Bodensee lebt die Szene, wir bewegen die historische Mobilität und im Gegensatz zu den anderen Oldtimermessen in Deutschland sind wir dynamisch unterwegs", betonten Messechef Klaus Wellmann und Bereichsleiter Roland Bosch.

Die nächste MOTORWORLD Classics Bodensee findet vom 8. bis 10. Mai 2020 statt.

Sonntag, 14. April 2019

Der Höhenflug der AERO setzt sich unbeirrt fort

Friedrichshafen - Die "AERO" in Friedrichshafen (Fotos: TS) hat ihr Publikum und die Aussteller gleichermaßen begeistert. 32 100 Besucher säumten an vier Messetagen das Gelände in Allmannsweiler und ließen sich dabei von 757 Händlern aus 40 Ländern auf den neuesten Stand der Fliegerei bringen.


"Jeder zweite Aussteller kam aus dem Ausland. Und die Besucherzahlen sind mit 32 100 ebenfalls höchst erfreulich", sagten Messechef Klaus Wellmann, Bereichsleiter Roland Bosch und Projektleiter Tobias Bretzel unisono. 

Die AERO, die bereits in ihre 27. Auflage gegangen war, ist somit weiterhin Europas größte Luftfahrtmesse, die die neuesten Trends rund um Flugzeuge, Helikopter und Business-Jets im Gepäck hatte. 

Auch die Schwerpunkte der Flugsimulation und der Akquise von Fliegernachwuchs hatte sich die Fachausstellung auf die Fahnen geschrieben. Und auch in diesen Bereichen war die Resonanz mehr als positiv. 

Und das auch, weil der Großteil der Messebesucher selbst den Pilotenschein besitzt und größtenteils aus dem Ausland an den Bodensee gereist ist, um sich weiterzubilden und Wissenswertes mitzunehmen.

Donnerstag, 17. Januar 2019

Die Faszination für das Reisen auf der CMT ist greifbar!

Stuttgart - Die Reiselust der Deutschen und ihrer Gäste aus dem (nicht)europäischen Ausland ist ungebrochen. Das beweist in diesen Tagen ein Besuch bei der CMT in Leinfelden-Echterdingen.

In nicht weniger als zehn Hallen, dem Foyer und im Freiglände dreht sich in diesen Tagen auf dem Messepiazza alles um eines der Lieblingsthemen der Bundesbürger und ihrer Besucher aus dem Ausland, die mitunter direkt nebenan auf dem Stuttgarter Rollfeld eingeschwebt sind (Fotos: TS).


Ein solches Schweben, sozusagen eine vielfältige Leichtigkeit, ist auch beim Gang durch die Hallengänge zu spüren, sodass man sofort Lust bekommt, direkt zu verreisen. Sei es an den Bodensee, ins malerische Allgäu oder ins ferne Asien, Neuseeland oder Australien.

Keine Frage: Auf der weltweit größten Publikumsmesse für Tourismus und Freizeit ist für jeden Geschmack etwas geboten - auch für kulinarische Genüsse in flüssiger und fester Form aus aller Welt ist auf 120.000 Quadratmetern Austellungsfläche ausreichend gesorgt.


Und: Fast jeder Austeller lädt die Besucher mit attraktiven Messerabatten zum sofortigen Buchen ein. Dieser Aufforderung kommen zahlreiche Reiselustige nach, während sich andere auf der gegenüberliegenden Hallenseite erst einmal nach dem passenden fahrbaren Untersatz umsehen. 

Dort hat man die Auswahl zwischen Campern, Wohnwagen in verschiedenen Ausführungen und großen und kleineren Wohnmobilen - sogar das "gute, alte Faltdach" ist noch lange nicht aus der Mode gekommen. Ja: Wer es "anders" mag, der mietet sich ein Campinghaus aus Holz. 

Fakten: Rund 2.100 Aussteller aus über 100 Ländern haben den Weg in die baden-württembergische Landeshauptstadt angetreten, um Reisefans für ihre Region oder ihr Land zu begeistern. Die "CMT" hat noch bis kommenden Sonntag, 20. Januar, geöffnet - das Tagesticket kostet 13 Euro.

Weitere Information zur CMT gibt's im Internet unter: https://www.messe-stuttgart.de/cmt/

Dienstag, 29. Mai 2018

Nur der neue Name klingt noch etwas holprig!

Friedrichshafen - Das, was die Macher der 1. Motorworld Classics Bodensee da am vergangenen Wochenende auf die Beine gestellt haben, hat sich wirklich sehen lassen können. Nur an die neue Namensgebung mussten sich viele der 37 700 Gäste am Bodensee erst noch gewöhnen.


Nachdem die Fachmesse zehn Jahre lang als "Klassikwelt Bodensee" im Häfler Ortsteil Allmannsweiler an den Start gegangen war, feierte der dreitägige Event in diesem Jahr (s)eine gelungene Premiere als Motorworld Classics Bodensee.

Egal, ob an Land, zu Wasser oder in der Luft - die Mannschaft um Messechef Klaus Wellmann und Projektleiter Roland Bosch hatte kaum Kosten und noch weniger Mühe(n) gescheut, um auf der Messe in den Hallen, im Freigelände oder auf dem Rennparcours für zufriedene Gesichter zu sorgen.

Zu den absoluten Highlights der insgesamt 11. Ausstellung gehörten zweifelsohne die Sonderschauen zum Sportwagenklassiker aus Zuffenhausen, also dem Porsche (Foto: TS), oder die Hommage an den Volkswagen mit dem Titel "80 Jahre VW Käfer". Erstmals wurden auch Klassier aus Fernost gezeigt.

Bei den sogenannten "Nippon Classics" bekamen die Oldtimerfreunde, die mitunter bis aus Norwegen nach Friedrichshafen gekommen waren, interessante Fahrzeuge - beispielsweise der Marken Toyota, Honda oder Yamaha - zu sehen, während auch die Zeppeline oder "Tante Ju" am größtenteils strahlend blauen Himmel ihre Runden drehten.

"Für uns ist es sehr wichtig, dass wir Oldtimer als Fahrzeuge in voller Fahrt und mit vollem Sound zeigen können. Wir sind das dynamische Verkaufsevent. Das ist im Reigen der vielen Oldtimermessen ein echtes Alleinstellungsmerkmal", betonten Wellmann und Bosch unisono.

Die zweite Auflage der "Motorworld Classics Bodensee" steigt vom 10. bis 12. Mai 2019.

Dienstag, 15. Mai 2018

Die Faszination für gepimpte Autos ist ungebrochen!

Friedrichshafen - Obwohl die 16. Auflage der Tuning World Bodensee im Vergleich zum Vorjahr (109 200 Besucher) einen leichten Gästerückgang zu verzeichnen hatte, ist die Faszination für veredelte Fahrzeuge aller Marken und Typen ungebrochen (Foto: TS).
 
 
In diesem Jahr trafen sich immerhin stolze 98 700 Fans von breiten Reifen, Chromfelgen und tiefer gelegten Autos auf dem Häfler Messegelände im Stadtteil Allmannsweiler. Obwohl das Wetter in diesem Jahr passte, fanden weniger Tuning-Freunde den Weg an den Bodensee.
 
Dies sei, so die Messeleitung, mitunter auf die wachsende Anzahl von Konkurrenzveranstaltungen sowie den Muttertag zurückzuführen. Doch auch, so ist zumindest unsere Vermutung, die größere Anzahl an Verkehrskontrollen dürften dabei eine Rolle gespielt haben.
 
Nichtsdestotrotz ist das, was die über 155 Clubs und mehr als 1000 fahrbare Untersätze in der Zeppelin- und Messestadt aufgefahren haben, schlichtweg sehenswert und dürfte so manchen Experten für das kommende Jahr bereits anstacheln, "es noch besser oder exklusiver zu gestalten".
 
"Unser Messe-Event hat wieder einmal mehr bewiesen, dass es zu den wichtigsten Taktgebern der internationalen Club- und Tuningszene gehört", bilanzierte Messechef Klaus Wellmann, der sich - ebenso wie viele andere - bereits auf die 17. Auflage vom 30. Mai bis 2. Juni 2019 freuen dürfte.
 
Und: Die neue "Miss Tuning" ist übrigens Laura Fietzek aus Saarlouis, die Vanessa Schmitt als das Gesicht der Branche nun ablösen wird. "Nachdem der zweite Platz verkündet wurde, hatte ich nicht mehr damit gerechnet, zu gewinnen. Das war eine Explosion der Gefühle", sagte die 24-jährige Floristin unmittelbar nach ihrer Ernennung.  

Montag, 24. Juli 2017

Eine gute Entscheidung für die Häfler Luftfahrt!

Friedrichshafen - Der finanziell angeschlagene Flughafen Friedrichshafen darf sich über monetäre Unterstützung durch die Zeppelin- und Messestadt und den Landkreis Bodensee freuen. Je eine Million Euro schießen die beiden Teilhaber hinzu - für mich eine gute und richtige Entscheidung.
 
 
 
Denn der Bodensee-Airport (Foto: FFG) ist - nicht nur für mich - ein wichtiger Partner, wenn es um Urlaubs- und Geschäftsreisen geht. Dass das Unternehmen zuletzt mit der einen oder anderen Fluggesellschaft Probleme hatte, liegt ja nicht an der Flughafen Friedrichshafen GmbH. Dennoch ist es wichtig, zeitnah Nachfolger für Intersky, VLM und People's Viennaline zu finden.
 
Gerade die innerdeutschen Verbindungen nach Berlin, Hamburg, Köln und/oder Düsseldorf sollten baldmöglichst das Angebot der FFG abermals umfassen beziehungsweise erneut erweitern. Allein die Stadtgeschichte mit ihren Pionieren der Luftfahrt rechtfertigt den Anspruch eines eigenen Flughafens.
 
Darüber hinaus gibt es viele Geschäftsreisende der großen am Bodensee beheimateten Unternehmen wie ZF, Zeppelin oder Rolls-Royce Power Systems, von der Messe sowie Studierende der Zeppelin-Universität (aus dem Rheinland), die mögliches Kundenpotential erzeugen (würden). Das Angebot regelt auch hier die Nachfrage. Doch zunächst braucht es wieder adäquate Angebote.
 
Dessen sind sich auch Airport-Boss Claus-Dieter Wehr, die Stadt um Oberbürgermeister Andreas Brand sowie die Gesellschafter bewusst. "Der Gemeinderat Friedrichshafen hat mehrheitlich nach intensiver Diskussion eine finanzielle Unterstützung der Flughafen Friedrichshafen GmbH (FFG) in einer Größenordnung von einer Million Euro beschlossen", verkündete OB Brand.
 
Es wäre aus Häfler Sicht wünschenswert, dass sich in naher Zukunft neue Partnerschaften mit der einen oder anderen Fluglinie ergeben. Die Attraktivität dieses Unternehmens in einzigartiger Lage sollte trotz der Konkurrenz aus Memmingen, Zürich, Stuttgart und München zwingend erhalten bleiben.


Dienstag, 23. Mai 2017

Auf ein Wiedersehen in 2018 - mit neuem Namen!

Friedrichshafen - Die 10. Klassikwelt Bodensee auf dem Messegelände Friedrichshafen hat die Faszination für Oldtimer zu Lande, zu Wasser und in der Luft abermals aufleben lassen. Obwohl am ersten Tag das Wetter nicht so richtig mitspielte, zogen die Veranstalter zufrieden Bilanz.
 
 
38.900 Besucher kamen in den Häfler Ortsteil Allmannsweiler, um mit anderen Liebhabern zu plauschen, um Ersatzteile und Fahrzeuge zu feilschen oder um sich in der Erlebniswerkstatt für die eigenen Restaurationspläne inspirieren und fachmännisch beraten zu lassen.
 
Zu den Publikumsmagneten zählten zweifelsohne die Sonderschauen traditionsreicher deutscher Automobilhersteller wie BMW oder Porsche (Foto: TS). Doch auch die Rennsportfans kamen an allen drei Ausstellungstagen gebührend auf ihre Kosten - und das als Zuschauer oder Mitfahrer auf dem Messerundkurs, der in diesem Jahr besonders anspruchsvoll gesteckt worden war.
 
Anspruchsvoll waren und sind indes auch die ausgerufenen Preise für so manches Exponat, die mitunter in den siebenstelligen Betrag hineinreichen. Beim zukünftigen Messepartner - Motorworld Classics aus Berlin - wurden für einen top-restaurierten Mercedes 300 SL Roadster 1,25 Millionen Euro als Kaufpreis ausgerufen. Ob der Wagen verkauft wurde, ist nicht öffentlich verraten worden.
 
Während in den Hallen poliert, geschraubt und in Kisten gekramt wurde, lohnte sich auch das Flanieren auf dem Freigelände zwischen den Hallen, das zu einem riesigen Parkplatz alter Schätze umfunktioniert wurde. Am Himmel zog nicht nur der Zeppelin seine Runden, sondern wussten auch die tollkühnen Männer in ihren alten (Blech)Kisten zu begeistern.
 
Im nächsten Jahr geht die "Klassikwelt Bodensee" dann als "Motorworld Classics Bodensee" ins Rennen um die Gunst ihrer Messebesucher. Mal schauen, wie der neue Name und das leicht veränderte Konzept bei den Oldie-Liebhabern ankommen und angenommen wird. Aber bis dahin bleibt ja noch jede Menge Zeit zum Schrauben!


Sonntag, 5. Juni 2016

Die Klassikwelt Bodensee bleibt auf Erfolgskurs!

Friedrichshafen - Die neunte Auflage der Klassikwelt Bodensee hat im Vergleich zum Vorjahr ein leichtes Besucherplus verzeichnen können. An drei Tagen strömten insgesamt 38.700 Besucher auf das Messegelände in FN-Allmannsweiler - und damit 200 Gäste mehr als im Jahr 2015.


Und diese Fans der alten Klassiker auf zwei und vier Rädern sowie von Booten und Flugzeugen dürften ihre Anreise nach Süddeutschland nicht bereut haben. Schließlich hatten rund 800 Aussteller, Clubs und Teilnehmer ihre schönsten Schätze und seltenste Teile ans "Schwäbische Meer" mitgebracht.

Publikumsmagnete waren - wie schon in den vergangenen Jahren - die Airshows sowie die täglichen Fahrten im ZF-Motodrom sowie die abendlichen Vergleichsfahrten auf dem Messerundkurs (Foto: TS). "Das ist Motorsport pur", freute sich Klassikwelt-Projektleiter Roland Bosch über diesen Event. "Die Stimmung ist ausgezeichnet, auch die Zahlen sind äußerst erfreulich", kommentierte Klaus Wellmann.

Auch dem Messechef war anzusehen, dass er und seine Mitstreiter gute Arbeit geleistet hatten. Und das, obwohl man sich abends bei den Rennen aus neutraler Sicht noch etwas mehr Zaungäste gewünscht hatte. Ob das Fernbleiben am durchwachsenen Wetter lag, lässt sich nicht mit absoluter Gewissheit sagen.

Dass die Händler und die Clubs ihre Plätze tauschten - was die Position in den Hallen angeht - wurde von alle Beteiligten genauso gut angenommen, wie die Sonderschauen mit den Titeln "100 Jahre BMW" und "Vive la France". Man darf heute schon gespannt sein, was sich Wellmann und Bosch mit ihrem Team für die zehnte Auflage vom 19. bis 21. Mai 2017 (so alles) einfallen lassen.

Sonntag, 24. April 2016

Fachmesse AERO bringt luftige Träume zum Fliegen!

Friedrichshafen - Die AERO auf dem Messegelände in Friedrichshafen hat die Faszination vom Fliegen für Jedermann greifbar gemacht. Dank der Vielfalt der ausgestellten Waren und Neuheiten rund um Jets, Hubschrauber oder Gyrocopter pilgerten über 30.000 Menschen nach Allmannsweiler.
 
 
30.800 Besucher aus Deutschland, Europa und der restlichen Welt kamen an vier Tagen zur internationalen Luftfahrtmesse und schauten den 606 anwesenden Unternehmen in den Hallen und drüben beim Bodensee Airport ganz genau über die Schulter (Foto: TS).

 "Die Aero muss die Sicht aus dem Cockpit darstellen und zeigen, wie faszinierend das Thema Fliegen ist“, beschreibt Projektleiter Roland Bosch das im Vorfeld gesetzte Ziel seines Teams, auch die Einsteiger beim Thema „Fliegen“ erfolgreich anzusprechen.
 
Dieses Vorhaben ist einmal mehr gelungen, wie die zahlreichen Fragen des Publikums an den Ständen und bei Fachvorträgen gezeigt haben. Darüber hinaus säumten viele kleine "Flugkapitäne" das weitläufige Gelände, das in seiner größten Halle eine kleine Flugshow von Drohnen anbot.
 
Dass man für einen eigenen Jet oder ein individuell angefertigtes Fluggerät das nötige Kleingeld mitbringen sollte, verstand sich von selbst. Schließlich ist so manches Ausstellungsstück ein teurer Beleg echter Ingenieurskunst, die über Monate hinweg in mühevoller Kleinstarbeit zum tragen kam.
 
Davon unabhängig zogen Bosch und Messechef Klaus Wellmann ein positives Fazit, wenn sie unisono die Aero wie folgt beschreiben: "Ein maßgeschneidertes Branchenmeeting für alle, die den Traum vom Fliegen nicht nur intensiv leben, sondern auch Flugzeuge, Bordelektronik und Zubehör verkaufen und damit gute Geschäfte machen."
 


Sonntag, 14. Juni 2015

Faszination Oldtimer am See - an Land und in der Luft!

Friedrichshafen - Die 8. Auflage der Klassikwelt Bodensee auf dem Messegelände in Friedrichshafen ist krachend zu Ende gegangen. Denn pünktlich zum Ende der dreitägigen Ausstellung zogen starke Gewitter über die Zeppelin- und Messestadt auf, die den Abbau deutlich erschwerten.
 
 
Zuvor hatte man auf dem über 85.000 Quadratmeter großen Gelände gegenüber des Zeppelin-Hangars viele zufriedene und lächelnde Gesichter gesehen - die Faszination für alte Schmuckstücke ist ungebrochen. Für einzelne Modelle schießen die Preise zwar mitunter in unvorstellbare Höhen, doch auch für den (etwas) kleineren Geldbeutel hatten die Veranstalter interessante Angebote parat.

Besonders gut kam der Teilemarkt (Foto: TS) und der private Oldtimerverkauf an. Und das, obwohl sich so mancher Händler unter die Verkäufer gemischt hatte. Großes Interesse und viel positiven Zuspruch erhielten darüber hinaus die Rennfahrer-Legenden um Giacomo "Ago" Agostini und Dieter Braun sowie die Sonderschau zum 50. Geburtstag des 911er Modells von Porsche.

Draußen auf der Rennstrecke und am Abend auf dem eigens abgesteckten Kurs sahen die 38.500 Besucher tolle Manöver sowie viele imposante Fahrzeuge in Aktion - über den Häfler Himmel kreisten Kunstflieger und Bomber, die so manchen Looping mit Bravour meisterten. 

Insgesamt 830 Aussteller aus zahlreichen europäischen Ländern waren ans "Schwäbische Meer" gekommen und sorgten somit für einen neuen Rekord. „Wir bedienen alle Sinne“, freuten sich Geschäftsführer Klaus Wellmann und Projektleiter Roland Bosch zum Abschluss. Könnte gut sein, dass auch im Jahr 2016 eine neue Bestmarke aufgestellt werden könnte.

Mittwoch, 6. Mai 2015

Auch das schlechte Wetter verhagelt die gute Stimmung nicht!

Friedrichshafen - Trotz eines im Vergleich zum Vorjahr leichten Besucherrückgangs ist der Tenor nach der 13. Auflage der Tuning World Bodensee überwiegend positiv (geblieben). Dass trotz des durchwachsenen Wetters über 100.000 Besucher an den Bodensee gekommen waren, bestätigt diesen Eindruck.


Dennoch gab es auch die eine oder andere Verstimmung, in so mancher Halle war es vielen Messegästen vergleichsweise etwas zu laut gewesen. Und auch die Gema machte sich im Häfler Ortsteil Allmannsweiler in diesem Jahr nicht nur Freunde, kassierte sie doch viele Aussteller für das Laufenlassen einiger linzenzpflichtiger Musikstücke ab.

Highlights der diesjährigen Fachausstellung (Foto: TS) waren zweifelsohne die Auftritte der "PS-Profis" Jean Pierre Kraemer und Sidney Hoffmann sowie die traditionelle Wahl zur neuen "Miss Tuning". Diese entschied am Sonntagnachmittag Liane Günter aus Horn-Bad Meinberg für sich. Die 25-Jährige darf sich nun ein Jahr lang als Marken- und Messebotschafterin auf vielen Events versuchen.

Auch das Partyvolk kam in der Zeppelin- und Messestadt auf seine Kosten, schließlich legte bei der "Best of Ibiza"-Party kein Geringerer als Paul van Dyk auf. Darüber hinaus gewannen der Gymkhana-Drift-Cup und die Hovercraft-Experience viele neue Fans und freuten sich an allen vier Messetagen über regen Zuspruch.

„Die Tuning World Bodensee war ein voller Erfolg für die Aussteller und ein großartiges Fest für die Fans veredelter Fahrzeuge", sagte Messechef Klaus Wellmann. "Es ist uns einmal mehr gelungen, für die Emotionalisierung der automobilen Zubehörbranche zu sorgen." Die 14. Auflage der Tuning World Bodensee findet vom 5. bis 8. Mai 2016 statt.

Samstag, 28. März 2015

Eine Messe mit edlen Stücken und teuren Schätzen

Stuttgart - Seit gestern sind sie eröffnet, die 15. Retro Classics auf dem Messegelände beim Flughafen Stuttgart. Europas größte Oldtimermesse besticht durch eine große Markenvielfalt, die allerdings von Mercedes und Porsche dominiert werden, die in Leinfelden-Echterdingen quasi Heimspiel haben.


Auch viele Prominente wie beispielsweise Fernsehkoch Horst Lichter wurden in der baden-württembergischen Landeshauptstadt gesichtet. Viele Besucher und Oldie-Fans haben sich in stilechte Kleidung aus den einzelnen Epochen geworfen - an den Ständen der Aussteller wird gefachsimpelt.

Besonders großer Andrang herrscht an den Ständen des Teilemarkts, so mancher trägt seine frisch gekaufte Errungenschaft stolz unter dem Arm. Wer selbst ein edles Fahrzeug erstehen möchte, der sollte besser nicht den kleinen Geldbeutel mitbringen. Gerade die Autos mit dem Stern oder dem schwarzen Pferd im Wappen haben ihren stolzen Preis.

Liebhaber von US-Cars (Foto: TS) kommen auf dem Messegelände ebenso auf ihre Kosten, wie Bastler, Sammler und Neueinsteiger. Die Gäste der "Retro Classics" kommen - ebenso wie die Aussteller - aus aller Welt, so mancher zieht einen kleinen Trolley oder Pilotenkoffer hinter sich her.

Neben Fahrezeugen auf vier Rädern, sind auch Motorräder, Mopeds, Omnibusse oder LKWs aus verschiedenen Jahrzehnten zu sehen. Außerdem haben es die Organisatoren geschafft, gerade für Sportfans ein ganz besonderes Exponant an den Neckar zu locken.

Denn der Originaltruck, mit dem sich die deutschen Weltmeister nach ihrem Triumph in Brasilien durch Berlin kutschieren ließen, kann ebenfalls bestaunt und erkundet werden.

Sonntag, 25. Mai 2014

Die Faszination für gute, alte Schätze ist ungebrochen

Friedrichshafen - Schöne Oldtimer, tolle Motorräder, seltene Flugzeuge und frisch restaurierte Boote. Das sind nur wenige Punkte, die eine wunderbare Fachausstellung beschreiben, die den Titel "Klassikwelt Bodensee" trägt. Während draußen auf dem Parcours die Schmuckstücke ihre Runden drehten, wurde in den Hallen verhandelt, gefachsimpelt oder gefeilscht.


Ganz besonders großes Interesse zog mal wieder die Live-Werkstatt auf sich, in der es um die richtige Handhabung beim Restaurieren ging. Unter vielen anderen Gesichtspunkten ging es darum, wie man Leder für die Innenausstattung entsprechend behndelt (Foto: Thomas Schlichte). Im Freigelände und der Rothaus-Halle präsentierten Teile der insgesamt 38.100 Besucher ihre eigene Schätze.

Am Abschlusstag - dem Sonntag - war der Andrang bei herrlichem Sonnenschein derart groß, dass so mancher Oldtimer vor beziehungsweise neben der Arena abgestellt werden musste. Auch am Himmel gab es tolle Szenen - die Flugshow zog auch viele Beobachter außerhalb der Messe Friedrichshafen in ihren Bann.

„Das verflixte siebte Jahr hat dem Erfolg der Klassikwelt Bodensee keinen Abbruch getan. Das Thema Oldtimer findet immer mehr Begeisterung“, sagte Messechef Klaus Wellmann zum Abschluss und konnte sich zudem über ein leichten Besucher-Zuwachs im Vergleich zum Vorjahr freuen. Insgesamt waren 800 Aussteller, Klubs und Vereine ans "Schwäbische Meer" gekommen und geizten dabei nicht mit ihren Angeboten. 

Schon am ersten Tag wechselte so manch klassisches Fahrezeug den Besitzer, auch der Teilemarkt oder Auktionen wurden von den "Oldie-Fans" angenommen. Natürlich erzeugte auch der eigene Sektor der Elektrofahrzeugen Interesse - das Thema Umweltschutz und Klima ist auch bei der Klassikwelt ein Thema. Insgesamt bleibt festzuhalten, dass die Mischung aus "alt" und "neu" (wieder einmal) gelungen ist.

Sonntag, 13. Oktober 2013

Es geht eben nichts über ein echtes Buch aus Papier

Frankfurt - Die Faszination für den gedruckten Lesespaß ist und bleibt ungebrochen. Das hat wieder einmal die Frankfurter Buchmesse bewiesen, die noch bis heute Abend andauern wird. Neuester Trend der diesjährigen Austellung ist das Self-Publishing. Das bedeutet, dass Autoren ihre Bücher selbst auf den Markt bringen. Auch die E-Books erfreuen sich nach wie vor großer Beliebtheit.


Und doch geht eben nichts über ein gutes Buch - sei es ein Hardcover, das Paperback oder eben ein schlichtes Taschenbuch. "Ein E-Book kann ich ziemlich schlecht verschenken", sagte eine Besucherin, die einen ganzen Stapel von neu erworbenem Lesestoff mit sich trägt. Hier und da hört man mehr oder weniger prominente Autoren lesen - immer wieder brandet lang anhaltender Applaus auf.

Besonders großes Interesse erzeugten beispielsweise Bestseller-Autor Martin Walser auf dem "Blauen Sofa" oder BAP-Frontmann Wolfgang Niedecken im ARD-Forum. Beide wissen, wie sie der zahlreich versammelte Zuhörerschaft in ihren Bann ziehen können, immer wieder streuen beide einen kleinen Witz oder eine Anekdote ein. So berichtet Niedecken, der in seinem neuen Werk unter anderen Geschichten seiner Leidenszeit erzählt, von seiner ersten Fremdsprache im Alter von sechs Jahren - hochdeutsch.

Überhaupt findet man auf der weltgrößten Austellung für Bücher und Literatur alle möglichen Sprachen, Kulturen und Nationen - auch die bunt verkleideten Jugendlichen stechen im Freigelände ins Auge. Sie sind als Romanhelden, Comic- oder Actionhelden verkleidet, ihre Kistüme sind teilweise selbst gemacht. Apropos "selbst gemacht". Das so genannte "Self Publishing" gewinnt an immer größerer Bedeutung, auch der Schreiber dieser Zeilen gehört zu diesen Autoren.

"Es ist schon seltsam, plötzlich Autor, Herausgeber und Verlag in einer Person zu sein", erzählt ein Mitstreiter aus Norddeutschland, der bereits drei Bücher in Eigenregie auf den Markt gebracht hat. "Das kostet jede Menge Zeit, Geld und Nerven", ergänzt er. Und doch ist er stolz, auf das Erreichte - wie auch ich es selbst bin. Schön, dass die Buchmesse einen dabei tatkräftig unterstützt.

Mittwoch, 28. August 2013

Die 22. Eurobike ist aus dem Startblock gegangen

Friedrichshafen - Die 22. Eurobike ist gestartet: Niemand Geringeres als Bundeskanzlerin Dr. Angela Merkel eröffnete die Fachmesse rund um das Thema Fahrräder, E-Bikes und dem entsprechenden Zubehör auf dem Messegelände in Friedrichshafen-Allmannsweiler.


Zusammen mit Oberbürgermeister Andreas Brand und Messechef Klaus Wellmann begab sich die Regierungschefin auf einen Rundgang durch das breit gefächerte Angebot von insgesamt 1.280 Ausstellern aus nicht weniger als 54 Nationen. Allerdings sind die ersten drei Tage ausschließlich dem Fachpublikum, Ehrengästen und Medienvertretern vorbehalten - der Publikumstag ist am Samstag.

Zwischen Sport- und Stadträdern, zwischen Mountainbikes und Rennrädern (Foto: Messe), haben auch wieder die immer weit verbreiteteren E-Bikes ihren Platz auf der Fachaustellung, die sich nach wie vor größter Beliebtheit freut. Sämtliche Übernachtungsmöglichkeiten in und rund um die Zeppelin- und Messestadt sind seit Wochen restlos ausgebucht - einige Häfler vermieteten sogar selbst private Zimmer.

Zu den absoluten Neuheiten in diesem Spätsommer zählt zweifelsohne ein Rennrad mit Elektromotor, das nicht nur am Demo-Day für großes Aufsehen sorgte. Über 40.000 Fachbesucher werden erwartet, auch am Publikumstag dürfte der Andrang der Menschenmassen locker in den fünfstelligen Bereich gehen. 

Geöffnet ist die Eurobike täglich von 8.30 bis 18.30 Uhr und am Abschlusstag für Jedermann ab 9 Uhr. Wenn man sich die Zufahrtswege heute Morgen angeschaut hat, dann merkt man, dass in der Bodenseeregion das Zweirad eine wichtige Rolle spielt. Kein Wunder bei diesen teils desaströsen Straßenverhältnissen. Nicht wahr, Frau Dr. Merkel?

Montag, 17. Juni 2013

Ein paar kritische Stimmen bleiben leider nicht aus

Friedrichshafen - Ebenso durchwachsen wie es phasenweise das Wetter war, ist auch die Stimmungslage bei den über 37.000 Besuchern und Tausenden von Korso-Zuschauern rund um die "Klassikwelt Bodensee" gewesen. Dabei wirkt die Fachausstellung, die sich um altes Blech zu "lande, zu Wasser und in der Luft" dreht, noch immer eine ungeheure Anziehungskraft aus.


Die Messe ist nach wie vor die deutsche "Nummer drei" für klassische Fahrzeuge, Motorräder, Boote und Fluggeräte, das Gelände in Allmannsweiler lädt zum Staunen und Flanieren ein (Foto: Thomas Schlichte). Und doch war in diesem Jahr nicht alles Gold, was glänzt - an vielen strukturellen und organisatorischen Stellen hatte sich etwas Rost angesetzt. So blieb die eine oder andere Fläche in den Messehallen leer - und das nicht nur aufgrund des Termins.

Nachdem die "Klassikwelt" in diesem Jahr nicht an einem langen Wochenende gelegen hatte, überlegte sich der wine oder andere Händler die Reise in den Süden der Bundesrepublik zweimal. Andere wollen oder werden im kommenden Frühjahr nicht mehr an den Bodensee kommen, zuviel ging aus ihrer Sicht schief. Manch einer äußerte seine Kritik öffentlich beim Autokorso - und das über das Sprechermikrofon.

So passte das diesjährige Stimmungsbild der "Klassikwelt Bodensee" zum Wetter an den drei Austellungstagen. Von strahlendem Sonnenschein, starken Wind und mitunter Platzregen war beinahe alles mit dabei. Und doch lassen sich echte Kenner und Liebhaber davon nicht abschrecken. Manche bewegten ihr Cabrio bei der Parade in der Innenstadt von Friedrichshafen ohne Regenschutz - und das bei offenem Verdeck.

Montag, 13. Mai 2013

Schlechtes Wetter bremst die Tuning-Fans nicht aus

Friedrichshafen - Die 11. Auflage der "Tuning World Bodensee" hat trotz des durchwachsenen Wetters mehr Besucher angezogen, als noch im Vorjahr. Insgesamt 98.200 Besucher aus ganz Europa strömten an vier Tagen auf die Messe Friedrichshafen, um sich über die neuesten Trends der Fahrzeug-Veredelung zu informieren. Neue "Miss Tnuning" ist Leonie Hagmeyer-Reyinger aus Schlier.


Die Blondine folgt somit auf die dunkelhharige Frizzy Arnold, die ihrer Nachfolgerin von Herzen "alles Gute" wünschte. Überhaupt ging es auf der Messe sehr herzlich zu, es herrschte Einigkeit unter den 212 Austellern, die sich über gutgehende Geschäfte und interessante Fachgespräche freuten. Und das, obwohl erst in der Vorwoche das große VW-Treffen am Wöthersee stattgefunden hatte.

Dennoch war noch ordentlich Dampf im Kessel - und das nicht nur beim HiFi-Contest oder draußen im Freigelände beim Driften. Es rauchte, es qualmte und quietschte. Nur zu gut, dass die Ordnungshüter aus dem Dreiländereck mit gewissenhaften Kontrollen - sowohl technisch als auch der Geschwindigkeit wegen - einige Vorstöße beanstandeten oder im Keim erstickten. Gut, den einen oder anderen Stau gabs trotzdem.

„Friedrichshafen ist und bleibt Europas Topadresse für den automobilen Life- und Drivestyle", stellte Messechef Klaus Wellmann zufrieden fest. Und auch das Medieninteresse an Europas größter Fachmesse ist ungebrochen, nimmt sogar stetig zu. 345 Journalisten aus elf Nationen, darunter 22 TV-Teams berichteten von der Tuning World Bodensee - viele von ihnen haben ihr Kommen für 2014 bereits zugesagt.

„Durch alle Mediengattungen hindurch wurde seriös über die künstlerischen Fertigkeiten und Raffinessen berichtet, die die Veredelung hier hervorbringt", lobte TWB-Projektleiter Dirk Kreidenweiß. So hatte sich das Aufgebot von über 1.000 getunten Fahrzeugen sowie das Angebot der Prämierungen (Foto: Thomas Schlichte) sowie der Messepartys ein weiteres Mal gelohnt. Und Leonie? Die brauste strahlend schön mit ihrem Dienstwagen davon.

Freitag, 26. April 2013

AERO: Von der Leichtigkeit der Lüfte

Friedrichshafen - Die internationale Luffahrtmesse AERO hat auf dem Gelände der Messe Friedrichshafen einen reibungslosen Start erwischt. 635 Aussteller aus 35 Nationen bieten dem ebenfalls vielsprachigen Besuchern aus Nah und Fern ein breites Spektrum der "Faszination Fliegen" an. Schwerpunkt der 21. Fachmesse am Bodensee sind in diesem Jahr vor allem Ultraleichtflugzeuge.


Während ein knallig-gelber Hubschrauber über dem Messegelände im Ortsteil Allmannsweiler seine Runden dreht, stecken im Freigelände unzählige Menschen ihre Nasen in die Cockpits der zu erstehenden Gebrauchtflugzeuge. Sie zeigen und gestikulieren, knipsen Bilder und machen sich Notizen. Anschließend gehen sie mit einem Lächeln auf den Lippen weiter - sie strahlen mit der Sonne um die Wette.

Auch drinnen in den Hallen herrscht reges Interessse (Foto: Thomas Schlichte), nicht nur die jüngsten Besucher sitzen am Steuerknüppel Probe. Besondere Aufmerksamkeit erregt ein Hubschrauber der Bundespolizei, dessen 21-köpfige Besatzung fast komplett versammelt ist. Sie stehen Rede und Antwort, erklären "ihr Baby" und dessen Funktionsweise ganz genau. Auch ein Jockpit eines Kampfjets der Bundeswehr sticht ins Auge.

Die "Faszination Fliegen" ist ungebrochen, für die Kleineren gibt es sogar einen eigenen Parcours mit Tretfliegern sowie eine breit aufgestellte Schau verschiedener Modellflieger, welche in mühevoller Handarbeit zusammengebaut wurden, zu bestaunen. Ihre Eltern, Opas, Omas, Tanten und Onkels bestaunen derweil die etwas größeren Schmückstücke, die doch etwas teurer in der Anschaffung sind.

Auch das richtige Equipment - von Brillen, über Helme, von Anzügen und Mützen bis hin zu Jacken - kann erworben werden, am Wochenende steigen die traditionellen Flugshows über dem dann hoffentlich wolkenlosen Himmel der Zeppelin- und Messestadt. An dem - also dem Himmel - sind zunehmend immer mehr Ultraleichtvehikel und Segler zu sehen, selbst ein Heli mit Dieselmotor ist ausgestellt. Es darf eben auch in der Fliegerei gerne etwas "leichter" und umweltbewusster sein.

Samstag, 23. Februar 2013

Wetten, dass die Show wieder an den See kommt

Friedrichshafen - Die ZDF-Unterhaltungsshow „Wetten, dass..?“ fühlt sich im Dreiländereck am Bodensee einfach wohl. Trotz einiger technischer Pannen und teils peinlichen Versprecher ihres Moderators Markus Lanz ist die Sendung mit den spannenden Wetten und berühmten Gästen in Friedrichshafen wieder sehenswert über die Bühne gegangen – und das bereits zum vierten Mal.


Musikalisch umrahmt von Bruno Mars, Justin Timberlake und Heino (Foto: ZDF) versammelten sich Schauspielerin Simone Thomalla, Tatort-Kommissar Axel Prahl, Comedian Michael Mittermeier und die beiden Sportlegenden Hermann Maier sowie Oliver Kahn auf der großen Couch – auf der natürlich auch Lanz und seine Assistentin „Cindy aus Marzahn“ Platz nahmen. Zunächst gesellten sich auch Drag-Queen Olivia Jones und Dschungelkönig Joey Heindle hinzu. Diese beiden sollten später noch einen ganz speziellen Auftritt haben.

Teilweise aus den Sitzen rissen einen an diesem Abend auch die Wetten, besonders die Fußballwette aus dem Bus und die "Bierflaschen öffnen"-Wette mit einem BMX-Rad wussten zu begeistern. Dass am Ende diese beiden Beiträge den Wettkönig unter sich ausmachten, war verständlicherweise kein Zufall. Im Gegenteil, denn besonders der Schwarzwälder Daniel Rall rührte zu Tränen, er selbst musste hinterher heulen. Erst im Juni des vergangenen Jahres hatte der Zimmermann seinen Vater verloren, mit dem er sich diese Wette ausgedacht hatte.

Mit den Tränen wird auch Markus Lanz kämpfen müssen, wenn er einen Tag nach der vierten Ausgabe aus der Zeppelin- und Messestadt morgen Mittag in den See springen muss. Der Südtiroler will die erste Etappe auf dem Weg zur nächsten Ausgabe in Wien schwimmend zurücklegen. Wetten, dass ihm das schwer fallen wird? Dennoch war es ein unterhaltsamer Abend in der Rothaus Halle. „Ich bedanke mich bei Friedrichshafen für einen wunderbaren, schönen Abend“, sagte der Moderator. Wir „Häfler“ bedanken uns und freuen uns schon auf das nächste Gastspiel im kommenden Jahr.

Zurück zu Olivia Jones und Joey Heindle, die zusammen mit Heino zum Abschluss gesanglich die Bühne rockten. Der 74-jährige Künstler – dessen Markenzeichen das blonde Haar und die schwarze Brille sind – intonierte „Junge“ und konnte sich über einen Chor von 100 (Wahl)Häflern freuen, die sich im Rahmen der Stadtwette als Frauen im Heino-Stil verkleideten und nach Herzenslust mitsangen. Wette gewonnen, Lanz muss baden und Kahn schmiss sich zuvor ins rosafarbene Sakko.