Samstag, 4. März 2017

Reisebericht: Wenn Skepsis Zufriedenheit weicht!

Hurghada - Ein (Erlebnis)Urlaub im Wüstenstaat Ägypten lohnt sich, gar keine Frage: Selten durfte ich in einer Woche so viel erleben, bestaunen und kennenlernen. Land, Leute und Kultur dieser arabischen Perle in Nordafrika bleiben für immer unvergessen.
 
 
Sicherlich gab es zu Beginn der Reiseplanung einige Bedenken ob der Sicherheit. Und doch war ich felsenfest davon überzeugt, diesen Schritt beziehungsweise Trip zu wagen. Spätestens nachdem die Anreise vom Schwäbischen ans Rote Meer mit Germania problemlos und pünktlich klappte, war ich beseelt und voller Vorfreude.
 
Nachdem man das Visa gekauft und die vielen Sicherheitskontrollen passiert hatte, konnte das Abenteuer im über 90 Millionen Einwohner starken Land beginnen. Vom neuen Flughafen in Hurghada waren es gerade einmal zehn Minuten Fahrt zu meiner Unterkunft, dem Beach Albatros Resort.
 
Schon der Name des mehrteiligen Gebäudekomplexes, mit Tennisplätzen, Einkaufsmöglichkeiten und einem riesigen Aqua-Park, klang nach Erholung pur. Und tatsächlich, ich fühlte mich in meinem geräumigen Zimmer mit Balkon und Sicht auf die Poollandschaft sofort wohl. Nicht weniger als sechs Restaurants und neun Bars bieten feste und flüssige Köstlichkeiten an - und das beinahe rund um die Uhr.
 
Ins Stadtzentrum der 120 000 Einwohner Stadt ist es nicht weit - weder zu Fuß, noch mit einem der unzähligen Taxen, die auf (neue) Kundschaft warten. Auch ein Abstecher nach El Gouna lohnt - ganz egal, ob mit oder ohne Golf-Schnupperkurs auf dem satten Grün. Regentage null, keine Sorgen und ein herrlich blaues Meer - besser abschalten geht kaum. Und das gerade einmal vier bis fünf Stunden vom Bodensee entfernt. Tagsüber und in den Abendstunden sorgen freundliche Animateure für Unterhaltung.
 
Den Rest macht ein sauberer und jeden Morgen frisch gepflegter Sandstrand (Foto: TS) mit kostenlosen Liegen und Handtüchern, die gegen eine Karte eingetauscht werden. Sonnenschutz bieten Schirme und Bedachungen, während die Windfänge einen von "kalten" Lüftchen verschonen. Selbst im Sand ist das zuvorkommende Barpersonal aufmerksam und bringt einem die Getränke ans Wasser.
 
Zugegeben: Vor dem Abflug vom "Bodensee Airport" in Friedrichshafen bin ich sehr skeptisch gewesen. Eine Woche und jede Menge einzigartiger Momente später ist diese Skepsis verflogen und die pure Entspannung geblieben. Ich fühl(t)e mich rundherum erholt und werde wiederkommen - ganz bestimmt. 

Mittwoch, 8. Februar 2017

Die Ansage von Philipp Lahm überstrahlt alles!

München - Der FC Bayern München hat das Viertelfinale im DFB-Pokal erreicht. Beim 1:0-Erfolg gegen den VfL Wolfsburg war jedoch erst in der dritten Halbzeit richtig etwas geboten. Denn bei den Interviews nach Spielende hatte FCB-Kapitän Philipp Lahm sein vorzeitiges Karriereende im Sommer verkündet.
 
 
Vergessen war er, der Ärger über den erneut vergleichsweise schwachen und mitunter lustlos wirkenden Auftritt des Titelverteidigers gegen ängstliche Gäste aus Niedersachsen. Dass die Allianz Arena (Foto: TS) bei Temperaturen um den Gefrierpunkt mit 73.500 Zuschauern darüber hinaus nicht ausverkauft war, passte ebenso ins Bild, wie die Massenflucht einiger Besucher ab Minute 80.
 
Sie alle verpassten zwar noch die eine oder andere Ausgleichschance für die "Wölfe", die wohl eine Verlängerung bedeutet hätte, doch in den Katakomben im Münchner Norden brannte auch so noch lange Licht. Journalisten, Mannschaftskollegen, Ehrengäste und selbst FCB-Präsident Uli Hoeneß wurden von der Entscheidung ihre langjährigen Führungsspielers völlig überrascht.
 
Lahm hätte sicherlich gerne weitergemacht in "seinem Verein", für den er an diesem Abend sein 501. Pflichtspiel absolviert hatte und - na klar - wie so oft einer der Besten im Aufgebot der "Roten" gewesen war. Doch es sollte anders kommen, weil Teile des Aufsichtsrates dem Spieler Lahm keine Rolle im Vorstand des "Mia san Mia-Imperiums" zugetraut haben - zumindest nicht sofort.
 
Stattdessen hätte ihn die Führungsriege um Vorstandsboss Karl-Heinz Rummenigge gerne ein paar Büros weiter als Sportdirektor an der Säbener Straße 51 gesehen. Doch der Weltmeister von 2014 lehnte dankend ab. Eine solche Verweigerungshaltung nahm gegen den VfL auch so mancher Mitspieler des Rechtsverteidigers ein. Den Bayern fiel einfach kaum etwas ein gegen die Gäste.
 
Der einzige Treffer für den Favoriten durch Douglas Costa war - auch das passte wie die Faust aufs Auge - abgefälscht (17.). Sicherlich hätten Arjen Robben, Thiago, Mats Hummels oder Robert Lewandowski das Ergebnis klarer gestalten können - doch es kam anders. Nun muss der FC Bayern handeln und wird Max Eberl zum 1. Juli an die Isar locken, während Torwart Manuel Neuer die Binde übernimmt.