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Donnerstag, 4. November 2021

SG Argental I benötigt einen echten Glanztag

Tettnang - Die Landesliga-Handballerinnen der SG Argental sind nach dem 27:19-Derbysieg gegen die TSG Ailingen in Staffel IV nun beim bisher ungeschlagenen TV Gerhausen gefordert (Samstag, 6. November, 16 Uhr, Dieter-Baumann-Halle). 

Dort sollte sich die Mannschaft von Trainerin Stefanie Raaf keine Schwächephasen erlauben, um etwas mitzunehmen. Die SGA (Foto: Verein) steht nach dem Derbysieg am vergangenen Wochenende - laut Vereinsmitteilung - aktuell mit 6:2-Punkten auf einem guten vierten Tabellenrang. 

Phasenweise zeigte die Mannschaft in den vergangenen Partien eine starke Leistung, aber meist nicht über die vollen 60 Minuten. Immer wieder schleichen sich Fehler ein, die Abwehr steht nicht kompakt genug oder in der Offensive werden zu viele Chancen vergeben. 

Dies gilt es am Wochenende abzustellen, falls man den aktuellen Spitzenreiter ärgern oder sogar Punkte klauen möchte. Aber: Die Gastgeberinnen haben sich nach ihrem Aufstieg in die Landesliga verstärkt und haben bisher alle sechs gespielten Partien, meist sehr deutlich, für sich entscheiden können. 

Besonders gefährlich ist - so die SGA weiter - die linke Angriffsseite: Mit Annika Dußler besitzt der TV eine flinke Außenspielerin und mit Franziska Kaupp eine wurfgewaltige Rückraumspielerin. Kaupp hat in sechs Partien 63 Tore für den TVG erzielt und ist somit aktuell die erfolgreichste Torschützin der gesamten Liga.

Nichtsdestotrotz sei für die SG Argental I, die aller Voraussicht nach komplett sein wird, alles drin, sollte man es schaffen, eine entsprechende Leistung über die vollen 60 Minuten abzurufen.


Sonntag, 31. Oktober 2021

Erste MTG-Herrenmannschaft hat das Nachsehen

Wangen - Die Herren I der MTG Wangen haben in einer mit gut 500 Zuschauern gut gefüllten Argensporthalle nicht an die zuletzt gezeigten Leistungen anknüpfen können und verloren ihr Heimspiel in der Handball-Verbandsliga (Staffel II) gegen den TV Altenstadt am Ende mit 22:26 (Foto: Verein).

 
 
Über die komplette Spielzeit fehlte der MTG im Angriff die Durchschlagskraft. Die Abschlüsse waren - laut Vereinsmitteilung - zu harmlos und fanden oft im überragenden Gästetorhüter Ionut Torica einen dankbaren Abnehmer.

Die Defensive um die gut aufgelegten MTG-Torhüter Mika Jaeschke und Sebastian Nerger stand zwar ordentlich, doch konnte TVA-Spielmacher Simon Knosp oft zu ungehindert das Spiel der Gäste aufziehen.

Lediglich Mitte der ersten Halbzeit keimte bei den Wangener Fans Hoffnung auf, als das eigene Team durch schnelle Tore über die Außenposition mit zwei Toren in Führung gehen sollten. Dies sollte - so die MTG weiter - die erste und letzte Führung im Spiel gewesen sein.

Die zweite Halbzeit war geprägt von überhasteten Abschlüssen der MTG und tollen Paraden des Gästetorhüters, der sich nach dem Schlusspfiff des gut leitenden Schiedsrichtergespanns Sauer / Ströh von seinen Mitspielern feiern ließ.

Auf Seiten der MTG hofft man kommenden Samstag 6. November, im Bezirksduell beim TV Gerhausen auf eine Reaktion des Teams (Anwurf 20.30 Uhr). Zum nächsten Heimspiel empfängt die MTG in zwei Wochen den TSV Denkendorf.

Nach dem 24:19-Auswärtssieg in Weingarten am Freitagabend, landete die erste Damenmannschaft der MTG keine 24 Stunden später vor heimischem Publikum einen 36:18-Erfolg gegen die SG Burlafingen / PSV Ulm und steht nun mit 6:4-Punkten auf dem 3. Tabellenplatz der Verbandsliga (Staffel II).

In der Handball-Bezirksklasse sorgt die MTG III als Aufsteiger weiter für Furore und steht nach fünf Siegen ungeschlagen an der Spitze. Am Samstag hatte die SG Burlafingen / PSV Ulm beim 31:38 das Nachsehen gegen die aus jungen Top-Talenten und „alten Hasen“ bestens bestückten Kader der MTG.

Den kompletten Spielfilm der Niederlage gegen Altenstadt mit beiden Aufstellungen und allen Torschützen kann man unter https://bit.ly/2ZJnLFu nachverfolgen.

Freitag, 17. September 2021

HSG-Handballer möchten die erzielten Fortschritte umsetzen

Friedrichshafen - Nach wochenlanger Vorbereitung geht es nun auch für die Landesliga-Herren der HSG Friedrichshafen-Fischbach um die ersten Punkte im regulären Spielbetrieb. Los geht’s für die Mannschaft von Coach Andreas Rohrbeck (im Bild links mit Marius Ratt, Foto: TS) am Samstag, 18. September, beim HC BW Feldkirch I (20 Uhr, Reichenfeldhalle). 

 
„Wir haben uns im letzten Teil der Vorbereitung und im speziellen im Trainingslager am vergangen Wochenende der Wettkampfvorbereitung gewidmet“, erzählt HSG-Cheftrainer Rohrbeck, der in der Vorbereitung von Marius Ratt und Ingo Ortlieb unterstützt wurde. „Hier konnten wir einige Fortschritte erzielen.“

Heißt, dass beispielsweise Sebastian Neher und Jannis Lunkwitz zusehends gelernt hätten - auch aufgrund des langfristigen Ausfalls von Tim Nothelfer - auf der Position „Rückraum Mitte“ Regie zu führen und das Heft in Hand zu nehmen. In der Abwehr habe die Häfler Spielgemeinschaft aufgrund der lang andauernden Verletzung von Klemen Kotnik, der nach einem Mittelhandbruch noch Trainingsrückstand hat, neue Konstellationen testen müssen.

„Klar, dass das eine gewisse Zeit braucht, bis sich neue Innenblock-Pärchen zu einer stabilen Alternative etablieren“, erklärt Rohrbeck. „Aber auch hier haben wir im Trainingslager - und ganz speziell am Montag beim Test in Steißlingen - klare Verbesserungen gesehen.“

Erfreulicherweise habe Rückraumshooter Kotnik nach seinem Mittelhandbruch - schneller als gedacht - wieder ins Spielgeschehen eingreifen können. Auf der Torhüterposition haben die „Blisshards“ mit Julian Wenzel (kam von der HSG Langenargen-Tettnang, Anmerkung der Redaktion) eine junge Verstärkung bekommen.

„Ich bin mit dem Dreier-Gespann sehr zufrieden, da ein dritter Torhüter natürlich den Konkurrenzkampf belebt und daraus ist aus meiner Sicht eine Leistungssteigerung aller drei zu erwarten“, ist Andreas Rohrbeck überzeugt, der - neben Wenzel - weiterhin auf Enrico Göser und David Pietsch zählen kann. Dafür fällt Lars Keller vorerst aus privaten Gründen aus.

„Wir sind sehr heiß auf das erste Saisonspiel in Feldkirch. Endlich dürfen wir wieder auf der Platte stehen, um für etwas Zählbares zu kämpfen. Dafür stehen wir ja schließlich regelmäßig im Training“, betont Rohrbeck, der den finalen Kader nach dem Abschlusstraining am Freitagabend benennen möchte und gegen Feldkirch, die kaum Veränderungen im Kader haben, eine „enge Partie auf Augenhöhe erwartet“.

„Wir werden alles in die Waagschale werfen, um die ersten Punkte der neuen Spielzeit einzufahren und somit einen positiven Start in die Landesliga-Saison verbuchen zu können“, blickt der 41-jährige Familienvater auf das erste Rundenspiel seit elf Monaten voraus.

Montag, 9. März 2020

HBBD-Bezirksvorstand wird einstimmig wiedergewählt

Bad Waldsee - Auf dem Bezirkstag des Handballbezirks Bodensee-Donau sind bei den Wahlen die großen Überraschungen ausgeblieben. Schließlich wurden Bezirksvorsitzender Heiko Griebel und seine Vorstandskollegen im Hymer-Museum in ihren Ämtern bestätigt.


Somit steht Heiko Griebel (links, Foto: TS), der für seine Verdienste im Bezirk und beim Handballverband Württemberg - kurz HVW - mit der silbernen Ehrennadel bedacht wurde, dem Gremium für weitere drei Jahre - also bis zum nächsten Bezirkstag im Jahr 2023 - vor. 

Auch seine Führungsmannschaft, die zuvor ebenfalls ihre Bereitschaft zum Weitermachen signalisiert hatte, wurde bei den Wahlen einstimmig in ihren Ämtern bestätigt. Neben Griebel sind das Michael Wiggenhauser, Referent für Finanzen und Verwaltung sowie Lehre und Nachwuchsförderung, Tobias Glöggler - Referent für Spieltechnik - und Alexander Weber, der als Schiedsrichterwart fungiert.

"Ich bedanke mich für euer Vertrauen und bitte euch, mich anzusprechen oder zu kontaktieren, falls euch etwas auf dem Herzen liegt", sagte Griebel. Ja, und auch beim Handball-Amateursport ist das Thema "Corona-Virus" inzwischen angekommen, weil es im Bezirk Bodensee-Donau aufgrund einzelner Verdachtsfälle bereits erste Spielabsagen gegeben hatte.

"Ich möchte an alle Vereine appellieren, in Eigenverantwortung zu entscheiden, ob gespielt werden kann oder nicht", forderte Heiko Griebel von den anwesenden Vertretern einzelner Vereine und Verbände, unter die sich auch einige Ehrengäste wie etwa Hans Artschwager (im Bild rechts), der Präsident des Handballverbandes Württemberg, gemischt hatten, der auf den Mitgliederschwund im Deutschen Handballbund verwies und in seiner Ansprache auch Parallelen zu den dänischen Nachbarn zog. 

"Um dem entgegen zu wirken, sind wir alle und insbesondere ihr an der Basis gefordert", erklärte Artschwager. Auch unter diesem Gesichtspunkt möchte Griebel noch enger mit den österreichischen Vereinen, deren Mannschaften im Bezirk mitspielen, und den bayerischen Nachbarn aus dem Bezirk Schwaben, die von ihrem Vorsitzenden Pius Waldmann in Bad Waldsee vertreten wurden, zusammen arbeiten.

"Gemeinsam können wir einfach mehr erreichen und ein gutes sowie gesundes Miteinander pflegen", ergänzte Heiko Griebel. Zudem rief der neue und alte Bezirksvorsitzende die Versammlung dazu auf, einen noch faireren Umgang mit Schiedsrichtern zu pflegen. 

"Ohne unsere Unparteiischen geht's nicht. Und das bedeutet auch, dass wir dringend für Nachwuchs sorgen sollten und müssen", betonte Griebel, bevor er allen noch "eine gute Heimfahrt und viel Erfolg mit euren Teams" auf den Weg gab.

Mittwoch, 18. September 2019

Die "alten Hasen" haben es noch nicht verlernt

Friedrichshafen - Die HSG Friedrichshafen-Fischbach II ist in Runde eins des Handball-Bezirkspokals knapp gescheitert. In einem ausgeglichenen Spiel waren die Gäste des HCL Vogt den nötigen Tick abschlussstärker und gewannen mit 24:22. Dabei hatte die Häfler Reserve, für die zahlreiche Ehemaligen auf der Platte standen, richtig gut begonnen (Foto: TS). 
 
 
Insbesondere der Defensivverbund um Spielertrainer Andreas Rohrbeck machte den HCL-Handballern zunächst das Leben schwer. Folgerichtig lagen die "alten Recken" der HSG FF - sehr zur Freude der vielen Zuschauer in der Häfler Bodenseesporthalle - mit 5:1 vorne, weil man auch im Gegenstoßspiel zu überzeugen wusste (11.). 
 
Wenige Zeigerumdrehungen später hatte sich der Gegner jedoch besser auf die Häfler Abwehr eingestellt und profitierte darüber hinaus von so manchem Fehlpass oder technischen Fehlern der Hausherren. Folgerichtig glich Vogt nach 20 Minuten zum 8:8-Zwischenstand aus, wendete einige Augenblicke später das Blatt und ging mit einem knappen 11:10-Vorsprung in die Pause. 
 
Nach dem Seitenwechsel war der Außenseiter in eigener Halle - das Team tritt lediglich als Reserve im Bezirkspokal an und ist nicht im regulären Spielbetrieb unterwegs - wieder den nötigen Tick aggressiver und schneller auf den Beinen - 14:11 (36.). Doch die HCL-Handballer hatten stets eine passende Antwort parat und wussten mit mehr Pass- und Fangsicherheit zu überzeugen.
 
Infolgedessen glich Vogt in Minute 41 zum 15:15 aus und setzte sich bis zur 51. Minute auf 20:16 ab - die Vorentscheidung. Als Marco Pilz für den HCL zum 24:18 einnetzte, war die Moral der "alten Recken" gebrochen. Zumindest beinahe, denn mit vier Treffern in Serie verkürzte man noch zum 22:24-Endstand. 
 
"Es hat riesigen Spaß gemacht", sagte HSG-Spielertrainer Andreas Rohrbeck nach dem Abpfiff. "Ich kann meiner Mannschaft keinen Vorwurf machen. Es waren ja nur drei Tore zu wenig", scherzte er. Dennoch hatte sich die Häfler Pokaltruppe den Applaus von den Rängen, auf denen viele Gäste anderer Vereine zu sehen waren, verdient.

HSG FF II: Hanfeld (Tor), Gorzalka (5), Baumann (5, 1/2), Rodi (3), Templin (3), Rohrbeck (3), Stehle (1), Knoblauch (1, 1/2), Ratt (1), Herrmann, Städele, Speth, Ortlieb, Rebholz.

HCL: Khater (Tor), Pilz (4/2), Culjak (4), Kernbach (4, 0/1), Zembrod (3), Schäle (2), Geyer (2), Buemann (2), Martin Merturi (2/1), David Merturi (1), Schmid, Weber.

Montag, 5. August 2019

Trainingscamp im Rahmen des Sparkassen-Cups

Ehingen - Nicht nur die Profis um den den späteren Turniersieger HBC Nantes haben am Wochenende in der Ehinger Längenfeldhalle um die Wette geschwitzt, sondern auch 34 Auswahlspieler des Bezirks Bodensee-Donau haben in Ehingen einiges dazu lernen dürfen (Foto: Katharina Prang).


Die Nachwuchstalente im Alter zwischen elf und 14 Jahren wurden in der Wenzelsteinhalle unter Anleitung von Bezirksauswahltrainerin Katharina Prang dabei so betreut, dass sie die Spiele ihrer großen Vorbilder im Längenfeld beim Sparkassen-Cup nicht verpassten.

„Die Kinder waren von Anfang an total begeistert, als sie gemerkt haben, dass man einfach so hingehen, mit den Profis reden, Fotos machen und Autogramme holen kann“, schilderte Prang, die selbst bei der TSG Ehingen aktiv ist, ihre Eindrücke.

Für die 34 Nachwuchs-Handballer, die von der TSG Ehingen, dem HV RW Laupheim, dem TV Blaustein, der TSG Söflingen, der TG Biberach, der SG Ulm-Wiblingen, dem SC Lehr, dem TV Weingarten, dem TSB Ravensburg, dem TSV Laichingen, dem TSV Bad Saulgau sowie der MTG Wangen stammen, war das Camp auf und abseits der Platte ein echtes Erlebnis.

Denn der von Katharina Prang organisierte Event stellte den Saisonauftakt für die Auswahlmaßnahmen der neuen D- und C-Jugend-Jahrgänge dar und brachte zudem den Schwerpunkt "Teambuilding" mit sich. Am Trainingsort Wenzelsteinhalle haben die Kinder von Samstag auf Sonntag auch übernachten können.

Unterstützung erhielt Kathi Prang von ihren Trainerkollegen Markus Kleber (Laupheim), Boris Fischer (Söflingen) und Uwe Bittenbinder (Weingarten), mit denen sie sich für die Talente zwei intensive Einheiten rund um das prestigeträchtige Kräftemessen der Profis ausgedacht hatte.

Mittwoch, 1. November 2017

TSV 1848 Bad Saulgau verpasst möglichen Heimsieg!

Bad Saulgau - Die Württembergliga-Handballer des TSV 1848 Bad Saulgau haben eine faustdicke Überraschung um Haaresbreite verpasst (Foto: TS). Gegen den favorisierten TSV Wolfschlugen reichte es für die Mannschaft des Trainergespanns Csaba Horvarth und Stephan Utzinger "nur" zu einer Punkteteilung. Beim 26:26-Unentschieden vor 800 Zuschauern im Kronried hatte der TSV die vorzeitige Entscheidung mehrfach auf der Wurfhand gehabt.
 
 
Denn es sollte anders kommen, weil sich die Hausherren beim Stand von 16:14 nach 35 Minuten eine kleine Schwächephase leisteten. In dieser ließ Bad Saulgau - sehr zum Ärger des lautstarken Publikums - mitunter auch freie Würfe liegen und kassierte in der 40. Minute folgerichtig den Ausgleich zum 16:16-Zwischenstand.
 
"Für mich ist das ein verlorener Punkt - ganz klar", sagte Co-Trainer Utzinger hinterher - und das ohne wirklich lange nachzudenken. Dabei hätte sein Team den Vergleich gegen den favorisierten Tabellendritten durchaus auch (noch) verlieren können. Schließlich geriet der TSV 1848 in der 52. Minute erstmals wieder mit zwei Treffern ins Hintertreffen - 21:23.
 
Doch die Hausherren bewiesen - wie auch schon bei der kleinen Aufholjagd im ersten Durchgang, als man aus einem 6:9-Rückstand binnen Minuten einen 11:10-Vorsprung machte - Moral. Während die 3:2:1-Deckung in der Schlussphase sehr gut funktionierte, stimmte auch die Chancenauswertung im Angriff: Insbesondere TSV-Neuzugang David Tovmasyan setzte hierbei einige Nadelstiche.
 
Sechs Sekunden vor der Schlusssirene schaffte Andreas Csuka - der zudem als sicherer Siebenmeterschütze zu gefallen wusste - den 26:26-Ausgleich, der gleichbedeutend mit dem Endstand gewesen war. So blieb der TSV 1848 im dritten Spiel in Serie ungeschlagen, obwohl es dieses Mal nicht für beide Zähler reichen sollte. In Anbetracht der Tatsache, dass Wolfschlugen klar favorisiert gewesen ist, sollte man im Saulgauer Lager mit dem Endergebnis zufrieden sein.

TSV: Engler, Bakos (Tor), Csuka (8/5), Gaspar (6), Tovmasyan (5), Kaumann (4), Osterc (2), Schäfer (1), Schwendele, Fritz, Kohler, Reck, Rosca, Balan. 

Sonntag, 22. Oktober 2017

TSV 1848 Bad Saulgau feiert ganz wichtigen Heimsieg!

Bad Saulgau - Der TSV 1848 Bad Saulgau hat sich in der Handball-Württembergliga Süd etwas mehr Luft im Abstiegskampf verschafft. Gegen die HSG Albstadt gewann das Team des Trainergespanns Csaba Horvarth und Stephan Utzinger verdient mit 22:17. Vor über 600 Zuschauern avancierte Nachwuchskeeper Jonas Engler zum Matchwinner im Kronried.


Als der erst 19-jährige Engler auch den allerletzten Versuch der Gäste aus Albstadt parierte, stand das Publikum in der Bad Saulgauer Kronriedsporthalle Kopf. Während TSV-Stammkeeper David Bakos seinem Ersatzmann eben diesen zufrieden streichelte, brandete Applaus auf. Schon zuvor schallten "Saulgau" und "1848"-Sprechchöre durch die Reihen.

Dabei hatten die Hausherren um Routinier Istvan Gaspar zunächst so ihre Schwierigkeiten, zu ihrem Spielrhythmus zu finden. Darüber hinaus ließ Bad Saulgau viele Chancen liegen oder scheiterte in schönster Regelmäßigkeit am mutig herausstürmenden Julian Mayer im Albstadter Gehäuse.

Folgerichtig sahen sich Horvarth und Utzinger schon früh zu personellen Wechseln in der nicht immer souverän verteidigenden 5:1-Abwehr gezwungen. Außerdem ersetzte Engler den etwas unglücklich agierenden Bakos zwischen den TSV-Pfosten und sollte zum Mann des Spiels werden.

Seine Paraden und die nun immer stärker werdende Defensive der Gastgeber stellten den Gegner von der Alb vor mitunter unlösbare Aufgaben und zogen der HSG mit zunehmender Spieldauer den Zahn.  Nachdem der TSV 1848 zur Halbzeit lediglich eine knappe 12:11-Führung vorweisen konnte, bauten Dennis Kaumann und Co. ihren Vorsprung bis zur 48. Minute vorentscheidend auf 20:15 aus.

Am Ende war der TSV 1848 Bad Saulgau zum 22:17-Endstand eben genau um diese fünf Treffer besser, weil Jonas Engler seinen Kasten phasenweise vernagelte und seine Vorderleute um den ständig einlaufenden Jochen Schäfer wesentlich mehr Durchschlagskraft entwickelten. Dank dieses doppelten Punktgewinns vor den eigenen Fans verbesserte sich Bad Saulgau vorerst auf Tabellenplatz zehn.

TSV: Engler, Bakos (Tor); Kaumann (6), Rosca (5), Gaspar (4), Reck (3), Hillenbrand (2), Osterc (1), Csuka (1), Schäfer, Tovmasyan, Balan.